Vergangenheit wird Gegenwart
Erinnerungen und Wiedersehen
Neues Chapi *umherhüpf*
*wink* *Kekse hinstell*
slg an alle Leser
Dani
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Drei Tage nach dem Museumsbesuch saß Yugi, das Milleniumspuzzle in der Hand, in seinem Zimmer. Neben ihm erschien sein zweites Ich, auch wenn Yugi sich nicht erklären konnte, warum. „Yami?“, fragte er vorsichtig. Der Pharao lebte, seitdem Yugi das Milleniumspuzzle gelöst hatte, in diesem.
„Yugi was ist los?“, fragte er leise. „Nichts, wieso?“, meinte Yugi und sah ihm nicht in die Augen. „Du fragst wieso?“, meinte Yami leicht säuerlich, „Ich sag dir 'Wieso'. Du bist, seit wir im Museum waren, nicht zur Schule gegangen und hast mit niemanden geredet. Was ist los mit dir?“ Ein Seufzer entkam dem kleinen und er gab sich geschlagen. „Ich habe die ganze Zeit darüber nachgedacht, woher ich dieses Mädchen kenne“, gab er zu. „Wie meinst du das, du kennst sie?“, fragte Yami und zog scharf die Luft ein. „Ich glaube, ich habe sie schon irgendwo mal getroffen“ Yami sah ihn leicht unsicher von der Seite her an und sagte nichts mehr. „Yami? Was ist?“, fragte der kleinere und musterte seinen Yami nachdenklich. „Ich...ich habe dasselbe Gefühl, doch es ist sehr stark“ Yugi sah ihn ungläubig an: „Was soll das heißen? Woher solltest DU sie kennen?“ „Yugi ich kann mich doch an nichts erinnern!“, gab Yami leicht sauer zurück. „Ich weiß es doch...“, nuschelte Yugi leise und wurde rot. Yami lächelte leicht und meinte schließlich: „Ich denke wir sollten für heute schlafen gehen“ Dieser Aussage stimmte Yugi nur zu gern zu. „Gute Nacht Yami“, sagte Yugi und ließ sich auf sein Bett fallen. Yami verschwand wieder mit dem Satz: „Morgen können wir ja noch mal reden“
Yugi schlief nicht in dieser Nacht. Viel zu sehr war er damit beschäftigt, herauszufinden, woher er sie kannte. Das kleine Mädchen mit den strahlend blauen Augen.
-Flashback-
Vor 10 Jahren
An einem sonnigen Tag sitzt ein kleiner Junge, etwa sechs Jahre alt, auf einer Bank und starrt trübselig vor sich hin. Wenige Meter entfernt läuft ein kleines Mädchen neben ihrem Vater den Weg im Park entlang. Er hat es eilig und möchte so schnell wie möglich wieder zum Flughafen. Die kleine bleibt kurz stehen und ruft ihrem Vater zu: „Dad warte!“ Dieser lacht leicht und läuft noch schneller. „Man bist du fies“, schmollt die kleine und rührt sich nicht mehr vom Fleck.
Doch dann entdeckt das Mädchen den Jungen und sieht ihn ganz genau an. Schließlich, nach einer Weile, in der sie überlegt hat, macht sie ein paar Schritte auf ihn zu. „Hey“, sagt sie und setzt sich neben ihn. Er sieht sie nur ganz kurz von der Seite her an und wendet sich schnell wieder ab. „Wie heißt du denn?“, versucht sie es erneut. Ihr ist aufgefallen, dass der Junge lila schwarze Haare mit blonden Ponysträhnen hat. Nun sieht er zu ihr und schaut in tiefe blaue Augen, die eine merkwürdige Ruhe ausstrahlen. Er mustert sie genau und antwortet schließlich: „Ich bin Yugi, Yugi Muto“ „Ich bin Danny“, meint sie nur und ihre Beine baumeln in der Luft. Wie er ist sie sehr klein, scheint aber keine Probleme damit zu haben. „Sag mal“, beginnt sie, „warum bist du denn so trübselig?“ Er sieht sie erneut an, antwortet ihr aber nicht. Neugierig bleibt ihr Blick auf ihm ruhen. Dies macht Yugi nervös und er beschließt, ihr es doch zu sagen: „Ich...ich bin traurig, weil ich kaum Freunde habe“ „Das ist alles?“, fragt sie leise. Verwundert sieht er sie an. „Wie meinst du das?“ „Nun...die wahren Freunde findest du sicher noch“, zwinkert sie ihm zu und steht auf, da sie ihren Vater rufen hört. „Meinst du wirklich?“, kommt es unsicher von ihm. „Na klar“, zwinkert sie ihm zu und setzt noch hinzu: „Eine Freundin hast du ja schon...mich...wir sehen uns irgendwann wieder. Versprochen!“ Dann läuft sie davon zu ihrem Vater. „Danke“, flüstert Yugi zu sich selbst.
-Flashback Ende-
Am nächsten Morgen wurde Yugi wach, weil Yami wieder aus dem Puzzle gekommen war. Dieser stand am Fenster und sah hinunter auf die Straße. „Yami?“, fragte der kleinere unsicher. Der Angesprochene drehte sich leicht um und sah ihn an: „Was ist?“ „Warum bist du schon so früh auf? Es ist doch erst sechs Uhr morgens“, gähnte Yugi und musterte sein Gegenüber neugierig. Yamis Blick schweifte sehnsüchtig nach draußen. „Ich weiß einfach nicht, warum sie mir so vertraut vorkommt...“, seufzte er und hielt sich den Kopf. „Danny?“, fragte Yugi nach. Der größere nickte. „Ganz genau“ Nun war es an Yugi zu seufzen. „Yami ich mache mich jetzt für die Schule fertig...“ Mit diesem Satz stand Yugi auf und ging ins Bad.
An der Schule angekommen, sah er sofort seine drei besten Freunde. „Yugi!“, riefen sie und kamen auf ihn zu. Tea umarmte ihn und Joey und Tristan sahen ihn komisch an. „Warum warst du in den letzten Tagen nicht in der Schule?“, kam auch gleich Joeys Frage. Yugi hatte schon gewusst, dass so etwas kommen würde. „Es war wegen diesem Mädchen...“, fing er an, wurde aber von Tea unterbrochen: „Dieser Danny?“ Der kleinste nickte und die Gruppe hörte grade noch, wie es zur Stunde klingelte. Sofort rannten sie zu ihrem Klassenraum. Zum Glück für die vier bekamen sie kein Nachsitzen.
Nach dem Unterricht wollten die vier Freunde zu ihrem Lieblingscafé gehen, doch hatte es begonnen zu regnen. So beeilten sie sich, dass sie schnell ankamen. Yugi lief ganz vorn und musste nur noch um eine Ecke, als er mit jemanden zusammenstieß. Er landete mit einem lauten Platscher in einer Pfütze und sein Gegenüber auf dem harten und nassen Bürgersteig. Gleichzeitig ertönte von beiden Seiten ein leises: „Tschuldigung“ Joey lief zu Yugi und half ihm auf. Währenddessen sah Tristan um die Ecke und erkannte das Mädchen, welches ihn nun aus ihren blauen Augen musterte. „Danny?“, fragte er unsicher und sie sprang auf. „Ja ich“, meinte sie sachlich und hob ihren Koffer vom Boden auf. „DIE schon wieder?!“, brachte Tea ihren Missfallen zum Ausdruck. „Tea!“, riefen Joey und Tritan gleichzeitig. Nun wandte sich Yugi an Danny: „Wolltest du nicht wieder nach Ägypten fliegen?“ Sie sah ihn an und nickte leicht: „Das war ich auch, aber ich wollte noch mal mit dir reden...aber allein!“ Danny sah die anderen vielsagend an und Yugi meinte: „Dann lass uns ins Café gehen...da können wir reden“ Dem stimmte die kleine zu und die fünf machten sich auf den Weg.