Fanfic: So viel und soch nichts....
versuchte. Immer wenn sie nach der Schule durch den Park ging sah sie Pärchen, immer mehr wurde ihr es bewusst, bewusst dass sie keinen hatte der sie in den Arm nahm und sie tröstete, wenn sie weinte. Sie war einsam, Kasumi war nun endlich mit Dr. Tofu verlobt und Nabiki und Kuno, wer weiß warum, waren nun auch zusammen, Genma und Nadoka verstanden sich wieder prima und Nadoka kam auch gut mit den Verwandlungen von Ranma und Genma aus. Auch Ranma war nicht einsam, er hatte ja noch Ukyo und Kodashi als Verehrerinnen. Shampoo war nun endlich mit Mousse zusammen. Nur sie- sie war einsam, klar sie hatte auch ihre Verehrer aber die wollten sie nur, um zu zeigen wie toll sie doch waren. Traurig sah sie aus dem Fenster, ein sanfter Lufthauch ließ ihre Vorhänge fliegen. Auf ihrem Schreibtisch lagen Blumen. Veilchen um genau zu sein. `Wo die wohl herkommen?` ihr fiel etwas ein. Hastig sah sie sich in ihrem Bücherregal um, doch es wie vom Boden verschluckt. Suchend sah sie sich auch in ihrem Zimmer um. Dort war es, es lag auf ihrem Nachttisch. Schnell überflog sie das Inhaltsverzeichnis des Buches und schlug die Seite auf. Dort stand es. Sie erschrak. Von wem konnten sie bloß sein? Kuno lauert ihr nur in der Schule auf, genauso wie die anderen Jungs. Ranma? Das konnte sie sich nicht vorstellen. Sie sah auf das Buch, das auf ihren Beinen lag. Seine Überschrift „Die Sprache der Blumen“ strahlte ihr entgegen. Wieder sah sie auf die Veilchen, die ihren Schreibtisch zierten, stand auf und nahm sie in die Hand. „Sie bedeuten: Ich liebe dich heimlich“, murmelte sie vor sich hin, „von wem die wohl sind?“ Sie stieg die Treppe runter und setzte sich an ihren Platz im Wohnzimmer. Ranma war, zu ihrem Erstaunen, schon wach und stopfte sein Essen in sich hinein. Immer wieder sah er sie kurz von Seite an, bevor er sich wieder ganz einer seiner Lieblingsbeschäftigungen widmete: essen. Dann stand er auf und sah den Vater seiner Verlobten an. „Was gibt es denn, Ranma?“, meinte dieser, als er (mal) von seiner Zeitung aufblickte. „Ich wollte Sie bitten-“, er stockte, „die Verlobung zwischen mir und Akane zu beenden.“ Er sah Akane an. Die fütterte uninteressiert ihr Ferkel. Doch keiner merkte wie weh er ihr damit tat. P-Chan strahlte sie an, es hatte ja auch allen Grund dazu, endlich war Akane nicht mehr mit Ranma verlobt. Soun war den Tränen nahe: „Warum denn? Warum willst du nicht mehr mit Akane verlobt sein?“ Genma sah seinen Sohn an und lachte. Bald lag er auf dem Boden, da er nicht mehr sitzen konnte. Die anderen sahen nur schweigend zu. Genma setzte sich wieder aufrecht hin und beruhigte sich. Dann meinte er: „kann es sein, dass du in Akane verliebt bist?“ Akane sah Ranma an. `könnten die Blumen nicht doch von Ranma sein?` ihr Verlobter sah seinen Vater böse an. „Wie- wie kommst du denn darauf?! Ich und dieses Machoweib? Niemals!“ Akane sah auf ihr Ferkel. Eine Träne suchte sich ihren Weg. Keiner bemerkte ihre Tränen, alle mussten erstmal diesen Entschluss von Ranma weggestecken. Sanft setzte Akane P-Chan auf den Boden, nahm sich ihre Tasche und ihre Jacke und verließ das Haus. Wieder bemerkte keiner der Anwesenden ihr Verschwinden.
Draußen goss es wie aus Eimern, doch ein Mädchen saß seit Stunden auf einer Bank im Park und sah traurig, enttäuscht und wütend auf den See vor ihr. „Warum?“ Akane rollten die Tränen die Wangen hinunter. Ihre Sachen waren schon ganz durchgeweicht, doch sie schien es nicht zu bemerken. Stundenlang starrte sie jetzt schon vor sich hin. Immerwieder kam jemand und redete auf sie ein, nie hatte sie demjenigen geantwortet. Warum machte es ihr so viel aus? Sie liebte ihn doch nicht? Ranma konnte zwar echt süß zu ihr sein und er rettete sie immer aus irgendwelchen gefährlichen Situationen – aber liebte sie ihn deswegen? Das konnte sie sich nicht vorstellen. Bald war Valentinstag, der Tag der Verliebten. Jeder hatte jemanden mit dem er auf den alljährlichen Valentinsball gehen konnte. Und sie? Sollte sie vielleicht Happosai mitnehmen? Vielleicht sollte sie sich zu hause verstecken und warten bis alle auf dem Ball waren? Sie wurde in ihren Gedanken unterbrochen, als es plötzlich aufhörte auf ihren Kopf zutropfen. Irritiert drehte sie sich um. „Du?! Was willst du?“ Sie war nicht besonders froh ihn zusehen. „Ich hab dich gesucht.“ „Wir sind nicht verheiraten, ich kann auf mich selbst aufpassen! Verschwinde!“ Doch er rührte sich nicht vom Fleck. Er hielt immernoch den Schirm über ihren Kopf. Er sah sie ärgerlich an. „Sag mal, ich hab mir Sorgen gemacht! Du warst den ganzen Tag nicht zuhaus. Ist das jetzt der Dank?!“ Sie drehte sich weg. „Du hast dir Sorgen gemacht?“ leise fragte sie in die Dunkelheit, die sich inzwischen ausgebreitet hatte, hinein. „Ja.“ Seine Stimme wurde sanfter. „Das glaub ich nicht!“ Sie schüttelte energisch den Kopf. „Das hat dir bestimmt Paps gesagt, damit ich wieder zurückkomme.“ „Nein, glaub mir doch. Hat er nicht. Das hat ein riesengroßer Idiot gesagt, damit du wieder zuückkommst.“ Er senkte den Kopf. Das hätte er nicht sagen dürfen. Was denkt sie jetzt bloß von ihm? Akanes Herz klopfte wie wild. Wie hatte er das ernst gemeint oder sollte es nur ein blöder Witz sein? Sie sah ihn an, doch er war nicht mehr da. Er war in der Dunkelheit der Nacht verschwunden.
`Was hab ich bloß getan? Jetzt hab ich es mir richtig versaut.` Ranma trainierte im Dojo. Die HolzPuppe, die ihm und Akane beim Trainig helfen sollte, sah sehr mitgenommen aus: ein Arm fehlte, der Kopf hing nur noch halb auf dem Hals und die Kleidung war zerissen. Er bemerkte es gar nicht, schließlich ließ er sich außer Atem auf den Boden fallen. Warum hatte er nur die Verlobung aufgehoben. Er hatte doch gesehen, wie weh er ihr getan hatte. Warum sagte er ihr es nicht einfach? Dann würde sie es sicher verstehen. Zurück konnte er jetzt nicht mehr. Er würde vor allen nur als Blödmann dastehen, alle würden denken er sei in sie verliebt. Er bereute seine Entscheidung zwar, aber es war zu spät einen Rückzieher zumachen. Würde sein Vater wissen was los war würde er ihn sicher enterben und aus der Familie werfen. Die Verlobung mit der Tochter seines besten Freundes zu lösen, war für ihn wie ein Staatsverbrechen. Warum musste sowas immer ihm passieren? Er schloss die Augen und legte sich auf den Boden.
„Darf ich?“ Jemand trat ein. Er nickte ohne aufzusehen. Der Geruch?! Sie war es ganz sicher. Was wollte sie hier?
Fortsetzung kommt bald, würd mich aber über Commis freuen^-^