Fanfic: Dive in, into another World
anderen Welt. Du musst uns jetzt glauben! Bitte! Wir sind nicht von dieser Welt!"
Kai: "Das glaub ich auch, so wie ihr ausseht! Blassblondes Haar, auffällige blaue Augen und diese Spitzen Ohren. Ihr seht euch so ähnlich, ihr könntet Geschwister sein!"
Gil: "Ich glaub, du verstehst mich nicht ganz! Inu und ich, wir sind Elben! Echte Elben!"
Kai schaut die Beiden mit großen Augen an, während Gil weitererzählt: "Wir sind 2031 Jahre alt! Elben sind unsterblich! Wir kommen aus Caras, eine Stadt auf Amar. Durch ein Erdbeben kamen wir hier her! Und jetzt rate mal, wo Hitari und Nanami sind! DIE SIND BEI UNS!!! Wo wir herkommen gibt es Gefahren! So was, was ihr hier bestimmt nicht kennt, wie Trolle, Orks und gefährliche Zauberer und Menschen!"
Kai: "Ihr kommt aus einer anderen Welt? Und meine Schwester und Nanami sind jetzt da, wo ihr herkommt?"
Gil: "Ja! Deshalb hat sie heute keiner mehr gesehen!!!"
Kai: "Gott, deshalb lauft ihr hier so rum... Ich kann das nicht fassen. Ist das wirklich war?"
Gil: "Ja!!! Ich schwöre dir, das ich dich nicht anlüge! Vor hundert Jahren gab es so was ähnliches schon einmal! Da kam ein Mädchen aus eurer Welt zu uns nach Amar und wir haben uns mit ihr angefreundet. Wir dachten, das sie spinnt, als sie uns erzählte, wo sie her kam. Aber in der Zeit, wo sie bei uns war, vermissten wir einen Freund, der genau an dem Tag wieder auftauchte, als das Mädchen wieder verschwand. Er erzählte von einer Welt, so friedlich und Harmlos, ohne Menschen und Monstern, die einen umbringen wollen! Wir waren begeistert, durften es aber niemanden erzählen. Denn unsere Bevölkerungsstruktur der Elben ist extrem gereizt. Kranke Köpfe können wir nicht gebrauchen, denn Menschen jagen uns nach, weil sie denken, dass sie durch Berührung mit unserem Blut unsterblich werden, was totaler Mist ist! Hier werden wir nicht gejagt, hier kann man friedlich leben. Aber ich musste einsehen, das diese Welt gar nicht so friedlich ist! Ihr ernährt euch von Sachen, die ihr erzeugt habt und nicht die Natur. Ihr fahrt mit Kutschen die nicht von Pferden gezogen werden und die Luft verpesten, wie könnt ihr es hier aushalten?"
Kai: "Ich kann nicht so recht glauben, dass ihr aus einer anderen Welt kommt... Aber auch hier gibt es Menschen die gefährlich sind. Sie bekriegen sich mit Waffen, die ganze Zivilisationen auf einen Schlag vernichten können oder töten, weil es ihnen nicht gepasst hat, das der Nachbar ein rotes anstatt ein weißes Haus haben. Wegen Kleinigkeiten bringen sich die Menschen hier um, hier ist es wirklich nicht friedlich!"
Inu: "Wirst du uns glauben oder?"
Bevor Kai etwas sagen konnte, klingelt es an der Tür und Gil und Inu zucken zusammen.
Kai: "Keine Angst! Das ist unsere Klingel!"
Er springt auf und flitzt zur Tür. Nach einem kurzen Moment kommt er mit zwei Bögen, zwei Köchern und einem alten Buch wieder: "Die Krankenschwester der Schule kam vorbei. Sie fand diese Sachen an einer Eiche auf dem Schulhof. Sie vermutete das diese Dinge euch gehören, da ihr an der Fingerinnenseite der rechen Hand Einkerbungen habt, wie Bogenschützen."
Gil: "Ja, das sind unsere Bögen! Gott, an die habe ich gar nicht mehr gedacht!"
Inu: "Und das Buch!"
Kai reicht Gil die Bögen und Köcher und Inu das Buch.
Inu: "Weist du Kai, dieses Buch hier ist das Tagebuch der Freundin, die vor hundert Jahren bei uns war. Ich hab er wirklich das letzte Mal vor einhundert Jahren gesehen. Les es dir durch, vielleicht verstehst du dann."
Inu gibt ihm das Buch. Kai ist verwirrt: "Euren Betten sind im zweiten Stock schon aufgebaut. Essen findet ihr in der Küche. Meine Eltern kommen demnächst nicht mehr nach Hause..."
Kai steht auf und torkelt leicht: "Lasst mich bitte erst mal in Ruhe, ich muss das mal verarbeiten..."
Er geht und lässt die Beiden zurück, Auf der Treppe bleibt er kurz stehen, dreht sich zu ihnen um und geht dann mit einem verwirrten Kopfschütteln weiter. Nun ist es still im Wohnzimmer.
Inu: "Wir haben ihn überrannt..."
Gil: "Er ist verwirrt, so wie wir. Komm lass und mal in den zweiten Stock gehen, da wo unsere Betten sind."
Gil steht auf und nimmt sich ihren Bogen und Köcher vom Marmortisch, dann geht sie die Treppe hoch. Inu schaut ihr nach und folgt dann mit ihrem Bogen, als Gil oben ankam.
Währenddessen liegen Nanami und Hitari in Amar schon im Bett, denn es ist spätabends. Beide können noch nicht schlafen und Nanami rekelt sich von einer Seite auf die andere.
Hitari: "Lieg doch endlich mal still, Nanami!"
Nanami: "Tut mir leid! Aber ich kann nicht schlafen!"
Hitari: "Das kann ich auch nicht, aber ich versuch es zumindest!"
Nanami: "Ich versuch es doch auch, aber ich kann nicht still liegen bleiben, bei dem Gedanken, das uns Hiril da raus schickt, wo Trolle und Orks zu finden sind! Erinnere dich an das Buch! Die Viecher sind gefährlich!"
Hitari: "Du hast ja recht, aber überleg doch mal! Hiril würde bestimmt nicht wollen, das uns hier was zustößt! So gemein ist sie nicht. Immer hin sind Gil und Inu bei ihr und ich kann mir nicht vorstellen, das die Beiden bei einer bösen Hexen bleiben würden."
Nanami: "Du hast recht! Sie weis, das wir nicht so stark wie Gil und Inu sind. Sie wird sich schon was dabei gedacht haben."
Hitari: "Siehst du! Also mach die Augen zu und schlaf! Wer weis wann wir aufstehen müssen. Denn der Weg ist bestimmt weiter!"
Nanami: "Ja Hitari! Schlaf schön und träum von zu Hause..."
Hitari: "Ja, du auch! Nacht"
Hitari und Nanami kuscheln sich in die Heubetten ein und nach einiger Zeit schlafen sie auch ein.