Fanfic: Dive in, into another World

durch!“
Hitari: „Das ist ja eine Einleitung! Wer träumt nicht davon, einmal in eine andere Welt einzutauchen?“
Nanami: „Psst! Ich brauch volle Konzentration! Ich lese... Ach man! Ich will nicht lesen!!! Ließ du es dir durch!“
Etwas verwundert über Nanami ließt sich Hitari das Buch durch. Nach gut zehn Minuten schaut sie wieder auf: „Also, das Buch wurde wahrscheinlich von einer Frau geschrieben. Ich finde, die Ausdrucksform ist ziemlich jugendlich weiblich. Aber was das Interessante an diesem Buch ist, das es ein Tagebuch ist...“
Nanami: „Aha!“
Hitari: „Ja, aber irgendwie durchgedreht! Sie labbert was von andere Welt, wo Wesen anmutiger Gestallt rumlaufen, die spitze Ohren haben und Trolle und anderer Fabelwesen.“
Nanami: „Aber so was kommt in jeden guten Fantasieschinken vor!“
Hitari: „Also das nicht. Sie behauptet, sie sei einmal in dieser Welt gewesen! Das find ich heftig!“
Nanami: „Na ja, eine ausgeprägte Fantasie halt.“
Hitari schüttelt den Kopf: „Nein, diese Frau beteuert immer wieder, dass das keine Hirngespinste waren! Sie hat sich sogar mit Leuten aus dieser Welt angefreundet und was richtig krass ist, sie sagt, um das Gleichgewicht der beiden Welten aus zu gleichen, unserer und der anderen Welt, kam ein Wesen von dort zu uns! Das war dann genau so lange hier, wie sie dort!“
Nanami: „Das wäre ja was! Stell dir mal vor, du in einer anderen Welt, so wie sie es beschreibt!“
Hitari: „Ja! So, wie sie es in der Einleitung beschreibt: Wer träumt nicht davon, einmal in eine andere Welt einzutauchen? Das wäre der Hammer!“
Nanami springt mit Elan auf: „Dieser öden langweiligen Welt zu entfliehen und ein zu tauchen in eine unbekannte aufregende Welt, wo es Wesen gibt, von denen wir nur träumen können! Das wäre es doch!!!“
Hitari lässt sich von Nanamis Elan mitreißen, springt auf und wirft ihren Stuhl um: „ Ja! Weg von hier und sich wieder finden in einer neuen Welt!... Und was richtig lustig ist, das die Fantasiewelt Amar heißt und die Schattenwelt von Ambar ist!“
Diese Aussage trifft Nanami wie ein Schlag und sie knallt auf die Tischkante auf.
Hinter den beiden Mädchen taucht wieder ein gewaltiger Schatten auf: „ES REICHT! RAUS HIER!!!“
Die Bibliothekarin packt die Beiden und schmeißt sie aus der Bibliothek raus.
Nach kurzer Besinnung finden sich Hitari und Nanami vor der Bibliothek wieder.
Nanami: „Hey! Und was ist mit unseren Sachen!?!“
Aus einem Fenster im ersten Stock fliegen zwei Tragetaschen ins Gebüsch.
Hitari: „Danke!“ und streckt ihre Zunge raus: „Bäh!“
Nanami klopft sich ihre Sachen ab: „Mist! Jetzt ist das Buch noch drin!“
Hitari: „Das glaub ich nicht...“
Aus ihrer Tasche zaubert Hitari das Buch hervor.
Nanami: „Oh mein Gott! Du bist einfach Klasse!... Em, es hat schon seit zehn Minuten zum Unterricht geklingelt!“
Hitari: „Egal! Im Kochkurs sind so viele Mädels, da werden sie uns nicht vermissen!“
Nanami: „Stimmt... Sag mal, was meinst du eigentlich mit Schattenwelt von Ambar?“
Hitari: „Das Buch ist ein Tagebuch und zum Anfang dieses Buches wird eine Art Resultat wiedergegeben. Sie schrieb Amar und Ambar sind zwei sich völlig gleiche Welten nur das Amar Ambars Schattenwelt ist. Amar liegt mit nur einen Grad Erdachsenverschiebung auf Ambar und alle 100 Jahre, in einem Schaltjahr gleicht sich die Verschiebung aus und Ambar und Amar liegen genau aufeinander. Aber nur für kurze Zeit! In dieser kurzen Zeit werden überall auf der Welt unsichtbare Pforten geöffnet und der, der dort hinein gerät, fällt in die andere Welt.“
Nanami schaut auf: „Moment mal! Das Buch ist hundert Jahre alt! 1904 wurde es geschrieben und heute haben wir das Jahr 2004, das sind 100 Jahre nach 1904! Dieses Jahr wird sich die Erdachse wieder ausgleichen!“
Hitari packt die in der Gegend rumhüpfende Nanami am Arm: „Hey, berüge dich! Hier stand nichts drin wann es passiert und denkt mal über die unsichtbaren Pforten nach... Die sind unsichtbar! Du siehst sie nicht! Und überhaupt komm mal wieder auf den Boden der Realität zurück! Das ist ein popliges Buch, was mir nicht ein mal bekannt vor kommt. Das ist Fiktion. Bestimmt nicht wahr.“
Nanami: „Du hast recht... Daran hab ich gar nicht mehr gedacht!...“
Hitari: „Komm, setzten wir uns wieder unter die Eiche, in den Unterricht können wir nicht mehr!“
Nanami nickt und begleitet Hitari zur alten Eiche.

Ein paar Minuten nach dem Streit in Amar haben sich Inu und Gil wieder beruhigt.
Gil: „Es tut mir leid, Inu!“
Inu: „Schon gut, Gil! Ich versteh dich ja und ich weis gar nicht warum ich so ausgetickt bin...“
Gil: „Weil so was bei Elben nicht gern gesehen wird. Wir Elben leben unter einen gewissen Druck, seit der Geschichte mit dem Blut und dem unendlichen Leben und solche Durchgedrehten können verheerende Folgen in der Struktur der Elben auslösen.“
Inu: „Ja, deswegen vielleicht auch, aber es tut mir trotzdem leid!“
Gil: „Ist ja gut!!“
Inu: „Aber weist du was?! Wenn ich mir das so durch den Kopf gehen lasse, wäre das schon schön, in einer anderen Welt zu leben. In einer Welt wo wir uns nicht gegen Monster und anderen Ungetümen behaupten müssen!“

Genau zur gleichen Zeit in Ambar.
Nanami und Hitari sitzen im Schatten der großen alten Eiche.
Hitari: „Menno, das Buch lässt mich einfach nicht mehr in Ruhe!“
Nanami: „Geht mir genau so... Allein der Gedanke an so eine unglaubliche Welt, wo wir was erleben können, vielleicht eine Art von Superhelden sein könnten, das wäre doch schon was!“

Ohne einen Gedanken daran zu verschwenden was sie überhaupt sagen, wispern Nanami und Hitari in Ambar und Gil und Inu in Amar gleichzeitig leise vor sich hin: „Ich wünschte, wir können einmal in eine andere Welt eintauchen!“

Plötzlich bebt die Erde und den Füßen der vier Mädchen auf.
Hitari und Nanami fallen beinah von der Bank und Gil und Inu fallen die Bücher von den Regalen auf den Kopf.
Gil: „Was war das!!!???!!!“
Nanami: „Keine Ahnung!“
Plötzliches schweigen.
Gil: „Warst du das eben Inu?“
Inu: „Nein, ich dachte, du redest mit dir selbst!“
Nanami und Hitari schreien auf: „KYAAAAA!!!!!“