Fanfic: Dive in, into another World

schaut auf, Richtung Fenster: „... Ja... Ja! Lass uns trainieren gehen!“
„Und ich werde mitkommen!“ ertönt es von der Tür her. Nanami, die immer noch in dem weißen Hemd rumläuft, steht gestärkt da.
Elulass: „Sehr gut, dann sehen wir uns gleich auf der Waldlichtung.“

Die Sonne nährt sich dem Horizont, als Nanami und Hitari in der Abendröte mit ihren Schwertern trainieren. Elulass stößt auf seinen Pferd dazu, welches er an einen Baum bindet, nachdem der abstieg: „Wie ich sehe trainiert ihr schon.“
Hitari und Nanami geben sich selbstverständlich: „Ja!“
Elulass: „Hitari, ich möchte dich bitten, etwas zu warten, ich möchte gern Nanami auf ihren Umgang mit dem Schwert testen.“
Hitari: „Hm... In Ordnung! Ich geh mal zum Pferd rüber.“
Sie verlässt die Beiden.
Elulass: „Du bist nicht gut im Schwertkampf.“
Nanami: „Woher willst du das wissen?“
Elulass: „Das sah ich an deinen Schlägen und Abwehr.“
Sie schaut etwas traurig nach unten: „Pearl sagte auch, das Hitari besser im Schwertkampf ist, aber dafür findet Pearl, das mir der Umgang mit Pfeil und Bogen besser gelingt!!“
Elulass: „Wirklich? Das sagt sie? Dann zeig mir, was du kannst!...Em, schieß auf diesen Baum dort und treffe ihn, an dem Astauge.“
Nanami: „Na gut, ich versuche es!
Elulass: „Du sollst es nicht versuchen, du sollst es tun!“
Nanami schaut ihn fragend an. Elulass macht winkende Zeichen, das sie anfangen soll. Im Geiste lässt sie die Worte von Elulass noch mal durch den Kopf gehen > Was meint er damit: Ich soll es nicht versuchen, ich soll es tun... Nicht versuchen, sondern tun...< Diese Wörter schwirren ihr die ganze Zeit durch den Kopf, während sie mit dem Auge das Ziel anpeilt. Verzweifelt flüstert sie vor sich hin: „Das schaff ich nie. Ich kann mich glücklich schätzen, wenn ich bei der Entfernung wenigsten den Baum treffe.“ Auf einmal fällt es ihr ein. Sie spannt ihren Bogen und schießt. Blitzschnell landet der Pfeil im Baum, mitten im Auge des abgetrennten Astest. Nanami glaubt ihren Augen kaum: „Oh mein Gott! Ich kann es nicht fassen! Ich hab getroffen!!!“
Elulass klatscht ihr Beifall: „Sehr gut! Ich wusste das du es kannst!“
Nanami dreht sich freudig zu Elulass: „Und es war plötzlich so einfach! Vorher quälte mich der Gedanke, ob mein Pfeil es bis dort hin schafft. Aber dann hab ich mir gesagt, ich werde es schaffen und siehe da, es hat geklappt!“
Elulass: „Genau das wollte ich von dir. Du sollst dich nicht entmutigen. Und ich muss sagen, du bist wirklich gut!“
Nanami macht höflich und verlegen einen Knicks und bedankt sich ein paar Mal.
Elulass: „Richte deine Pfeile auf diese Bäume im Osten, ich werde durch den Wald reiten, und ein paar Garafs aufscheuchen. Du sollst den bösen Garaf der Horde ausspähen und richten.“
„Aber wie werde ich den „bösen“ Garaf erkennen?“ fragte sie nervös.
Elulass gibt sich zuversichtlich: „Das wirst du schon erkennen.“
Elulass pfeift nach seinem Pferd, welches auf ihn zu trabt. Er setzt auf und reitet durch den Wald. Durch den dichten Wald sieht Nanami nichts mehr, aber dann hört sie etwas rascheln. Ein Gemisch aus Gekläff und Keuchen nährt sich der Lichtung. Nanami spannt ihnen Bogen und wartet den ersten Sichtkontakt ab. Da ist er, der erste Blickkontakt zu den aufgescheuchten Wölfen: „Garafs? Das sind Wölfe!!“ Blitzschnell zischen die unzähligen Wölfe durchs Gebüsch. Nanamis Augen gehen hin und her, als würde sie jeden einzelnen Wolf scannen >Ein Wolf sieht aus wie der andere. Die Bewegung, das Fell, die gelbfunkelnden Augen... gelb, gelb, gelb, schwarz, gelb... SCHWARZ!!!!<
Pfeifend geht ein Geschoss durch die Luft und ein wehklagendes Gejaule ertönt: „Elulass!!!“, ruft Nanami erschrocken. Schnaubend kommt sein Pferd angeritten. Elulass springt ab und läuft zum toten Wolf. Er hält seine Hand an den Brustkorbes des Wolfes, wo der Pfeil im Fleisch steckt und streift dann dem Fell entgegen zum Gesicht. Mit seinen Daumen hebt der das vereitere Augenlid und steht dann auf: „Gut gemacht! Dies ist der Garaf, der der Horde als Bindeglied schwer zu schaffen machte... Du bist talentiert.“
Nanami: „Das hättest du selbst hinbekommen.“
„Ich weis.“, antworte er in einem lachenden Tonfall: „Ich wollte dich testen... Es macht keinen Sinn dich im Schwertkampf auszubilden... Kommt wir gehen heim!“
Hitari: „Aber wir haben gar nicht trainiert!“
Elulass: „Ich dachte ich müsste euch von Grunde her aufbauen, da habe ich mich getäuscht.“, er sitzt auf und Nanami und Hitari laufen neben dem langsamgehenden her.

Am Schlösschen angekommen sagt Elulass den Mädchen, das sie in das Zimmer gehen sollen, wo Hitari letztens war, während er sein Pferd absattelt.
Als er zu den Mädchen stößt sitzen sie schon bei einer Tasse Tee.
Hitari: „Wir haben uns selbst bedient, ist das in Ordnung?“
„Natürlich!“, antworte er gelassen: „Ich habe euch hier noch einmal zusammen kommen lassen, weil ich euch etwas sagen muss... Nanami ich sagte dir doch, das es sinnlos wäre, dich im Schwertkampf auszubilden!?“, Nanami nickt bestätigend und Elulass fährt fort: „Nun, ich sagte das, weil ihr Beide euch perfekt ergänzt. Hitari, deine Schläge sind voller Leidenschaft, selbst mit einem Arm.“
„Ha, ha, sehr lustig.” Unterbrach ihn Hitari bissig und er spricht weiter: „ Auch du, Nanami, gehst mit Pfeil und Bogen, wie ein junger Elb. Du musst dir einfach bei jeden Schuss sicher sein, dass du treffen wirst. Zögere nie, lass es geschehen. Wenn ihr zusammenarbeitet entsteht ein unschlagbarer Zusammenschluss zweiter Kämpferinnen.“
„Aber wir sind keine Kämpferinnen!“ antwortet Hitari mit zittriger Stimme. „Genau!“, erwiderte Nanami: „Wir sind normale Schülerinnen aus Nore. Da kämpft man heutzutage nicht mehr.“
Elulass: „Aber die Seele eines Kämpfers schlummert in euch. Sie muss sich nur noch befreien! Wenn ihr jetzt allein durch die Landschaft wandert und alles totschlägt, was euch begegnet, wird es nicht viel nützen. Jemand muss auf euch aufpassen und deshalb werde ich euch begleiten.“
Nanami reagiert sofort: „Nein, das brauchst du nicht! Wir kommen auch gut ohne dich klar!“
Hitari: „Ich weis nicht so recht... Du musst wirklich nicht mitkommen! Immerhin sind wir etwas lang unterwegs und das Geld reicht dann auch nicht um uns vier dann durchzukriegen.“
Elulass: „Um das Geld braucht ihr euch nicht zu plagen, ich werde selbst für mich sorgen.“
Hitari: „Na ja, ohne Pearl können wir eh nicht weiterreisen. Immerhin haben wir uns versprochen zusammen zu bleiben.“
Elulass: „Na also! Sobald es Pearl wieder besser geht, werde ich euch begleiten!“
Nanami: „Ok, dann sind wir ab sofort zu viert!“, sie gibt ihm einen freundlichen Schups, auf den Elulass nicht vorbereitet war und kippt fast vom Stuhl: „Oh, Entschuldigung!“
„Schon gut, ist ja nichts passiert...“ antwortet er: „Nun gut, wir wollen sehen, was der nächste Tag uns bringt. Schlaft jetzt...“
Nanami und Hitari erheben sich vom Tisch: „Gute Nacht!“, „Und schlaf schön!“, verabschieden sie sich von ihn und gehen in ihre Zimmer, die nebeneinander liegen.