Fanfic: Dem Schicksal entgegen
Kapitel: verschiedene Welten
Hier ist der 3. Teil. Vielen Dank für die lieben Comments ^-^
Ich hoff euch gefällt dieses Kapitel genauso gut^^
Bye Nadine
Verschiedene Welten
„Was?!“ Ich sehe mich um. „Du bist zurück.“ „Aber wieso?! Ich hatte noch knapp 10 Stunden.“ „Das war es doch, was du dort wolltest.“ Akito, Hüter des Raum-Zeit-Kontinuums, sieht mich an. „Du wolltest wegen ihr durch die Zeit reisen. Wolltest sie sehen. All das hast du doch, also hattest du deine Reise beendet.“ „Wieso? Ich wollte mich noch ihm für den Kuss entschuldigen und meinen Freunden auf Wiedersehen sagen.“ „Dein Problem, du hättest es eben früher tun sollen.“ Er drehte sich beim Sprechen um und verschwand. Ich ließ mich ins Gras fallen, das Gras meiner Heimat, welche doch nicht meine Heimat war. Was habe ich mir dabei bloß gedacht? Naja, eigentlich hatte ich gar nichts gedacht, bin meinem Gefühl gefolgt. Das erste und letzte Mal. Zum ersten Mal habe ich meinen Verstand missachtet. Ein schönes Gefühl. Jetzt regiert mein Verstand wieder meinen Körper, muss ich meine Pflicht erfüllen. Ich sehe über das Land. Seit Stunden müssen die Bauern nun schon auf dem Feld arbeiten, immer der glühenden Hitze der Sonne ausgesetzt, Tag für Tag. Mir wird schmerzlich bewusst, dass ich sie nie wieder sehen werde. Das letzte was ihr je gesagt habe, waren meine Gefühle. Gefühle, die wehtun, denke ich an sie, die sogleich aber die schönsten der Welt sind. Wieder sind meine Gedanken bei ihr. Wie konnte ich nur einen Moment glauben, dass auch sie etwas für mich empfindet? Wie konnte ich meinen Freund so hintergehen, versuchen ihm die Freundin auszuspannen? Bei dem Kuss, wurde es mir klar. Ich durfte ihre Lage nicht so ausnutzen, sie einfach so küssen. Mir war klar, dass sie in mir nur einen Freund sieht, dass er ihr Herz erobert hat. Ich stehe auf, mache mich auf den heimweg. Ich kann mich meiner Verantwortung nicht entziehen, will es nicht. Sie lenkt mich ab, ab von dem Schmerz in meinem Herzen.
Dieser Kuss?! War es vielleicht doch kein Traum. Könnte alles wirklich passiert sein? Mein Herz klopft wie wild. Vielleicht will es zu ihm, ihm sagen, dass es keinen anderen gibt, nur einen. Doch so sehr es will, es kann nicht aus meinem Körper ist darin gefangen, wie ich in seinen Augen. Ich sehe mich im Zimmer um. Es riecht ganz eindeutig nach ihm. Noch immer spüre ich seine Wärme, seinen Atem. Ich will nicht galuben, dass es ein Traum gewesen sein soll. Rede mir ein, dass es kein Traum war. Mir gehen seine worte durch den Kopf. War es echt? Waren seine Worte echt, seine Gefühle bei dem Kuss? Nur er wird mir diese Frage wohl beantworten können. Wo soll ich ihn suchen, wohin ist er verschwunden? Wen meinte er mit 'ihn'? Ich zerbreche mir den Kopf, komme zu keinem Ergebnis. Ihm, ihm. Wen meint er bloß mit ihm? Sag es mir doch, sag mir mit wem ich glücklich werden soll. Ich möchte ihn sehen, es ihm sagen, ihn fragen. Wieso hat er mich wieder verlassen? Wieso? Eine Träne sucht sich ihren Weg. Wie schaffst du es immer wieder, mich zum weinen zu bringen? Wie viele Tränen habe ich wegen dir schon vergossen? Hundert? Tausend? Ich weiß es nicht, will es nicht wissen. Ich möchte dich sehen, dir meine Gefühle offenbaren. Will mit dir zusammen sein, für immer. Wo bist du? Wo finde ich dich? Meine Grippe ist jetzt noch nebensächlich, ich will, ja muss, dich finden, dir alles sagen. Ich stehe auf, verlasse dick eingemummelt das Haus, laufe ziellos durch die Straßen, komme an den Platz. Unsern Platz. Hier haben wir uns getroffen, waren deinem Geheimnis auf der Spur, hier hast du mich verlassen. Auch hier bist du nicht. Ich streife weiter durch die Stadt, in der Hoffnung dich doch noch zu finden. Die Spielhalle! Ich gehe hinein, sehe mich nach dir um. Wieder nichts. Ich fange an mir Sorgen zu machen. Wieso hab ich es dir nicht früher gesagt, vor deinem Verschwinden? Sah es denn wirklich so aus, als hätte ich jemand anderen? Du hattest mein Herz bereits gestohlen, als ich dich das erste Mal gesehen hatte. Wie kommst du darauf, dass ich jemand anderen habe? Ich muss es dir sagen, sagen, dass es keinen anderen gibt. Ich laufe nach Hause. Wenn einer weiß, wo du bist dann er. Ich greife nach dem Telefon, wähle die Nummer. Er antwortet. Ich frage ihn, ob er weiß, wo du bist. Er überlegt lange, schlägt mir Orte vor, wo er oft war. Ich age ihm, dass ich dort schon war. Plötzlich stockt er. „Was ist? Er antwortet nicht, fragt mich, warum ich mich nach ihm informiere. Was hat er denn jetzt? Liegt Traurigkeit in seiner Stimme? „Ich mache mir Sorgen. Er war hier und plötzlich verschwunden.“ Das Schweigen am anderen Ende hält an. Ich erzähle ihm schließlich alles, sogar den Kuss. Er scheint geschockt zu sein. Kein Laut dringt durch die Leitung. „Bist du noch dran?“ „... Ja.“ Er ist wohl wirklich geschockt. Normalerweise hat er immer einen weisen Spruch parat. „Weißt du wo er ist?“ Die Stille wurde unheimlich. „...ja...“ „Wo denn?“ „Nicht in dieser Welt.“ Mir blieb die Luft weg. Sollte das heißen, dass er .... sich .....?!