Fanfic: Dem Schicksal entgegen

los, will es nicht. Ich will diesen Moment genießen, der letzte dieser Art. Ich beuge mich zu ihr, verschließe ihre Lippen mit meinen. Ich weiß nicht wieso, aber es tut gut sie so nah zu spüren. Das erste und letzte Mal. Ich werde es ihr sagen, alles. Ihm werde ich es auch beichten, er wird mich sicher hassen, vielleicht versteht er mich aber ja auch. Ich möchte mich nicht im Streit von meinen Freunden verabschieden.
Was?! Was tut er denn? Wieso küsst er mich?! Wie lange habe ich mir das schon gewünscht. Ich schließe die Augen, genieße den Augenblick. Er löst sich nach einer kleinen Ewigkeit von mir, steht auf und sieht mich an, ein schwaches Lächeln auf seinem Gesicht. „Ich liebe dich. Viel Glück mit ihm.“ Er geht aus dem Zimmer, schließt die Tür hinter sich. Geschockt sehe ich ihm nach. Er .... er liebt mich?! Erst langsam realisier ich was eben passiert ist. Ihm? Was oder wen meint er mit 'ihm'? Ich hab doch keinen anderen. Ich springe auf, laufe ihm nach. „Warte!“ Aus meinen Krächzen ist ein verstehbarer Satz geworden. Ich stehe auf dem Flur, sehe mich um. Er ist weg, verschwunden. Ich gehe zurück ins Zimmer, sehe aus dem Fenster. War es velleicht doch nur ein Traum?

Hier ist erstmal Schluss. Wie fandet ihr ihn? Was gut und was Schlecht?