Fanfic: Dem Schicksal entgegen

Untertitel: oder the long way to love

Kapitel: Ist es Schicksal?

Soo, hier ist endlich das 5. Kapitel. Hat echt lang gedauert u.u

Nun ist es ja geschafft^-^

@Reichi2: Keine Ahnung wie du drauf gekommen buist, aba du hast Recht. Eigentlich wollte ich erst im letzten KApitel auflösen, um wen es sich handelt, aba das war wohl mehr als klar. Nya auch egal^^

Viel Spass beim Lesen^^

Ist es Schicksal?

Ein Mädchen also. Dann entpuppt sich das Gerücht vielleicht doch schneller, als ich dachte, als wahr oder falsch. Ich sehe auf. Das gibt es doch nicht! Was macht SIE hier?! Meine Augen weiten sich, ich bekomme kein Wort heraus. Sie hätte ich am allerwenigsten hier erwartet. Lässt mich meine Neugierde jetzt auch schon fantasieren? Ich schließe und öffne die Augen. Sie steht immer noch vor mir. Sie ist also wirklich hier. Mein Puls erhöht sich und mein Herz rast. Ich bin unfähig etwas zutun oder zusagen. Starre sie einfach nur ungläubig an. ....ich liebe dich.... Unser letztes Treffen! Ich drehe mich weg, verstecke die Röte meines Gesichts. Das was ich ihr damals gesagt hatte... Wie sehr muss ich mich blamiert haben. Was denkt sie jetzt wohl von mir?! Ich versuche erst gar nicht, es mir auszumalen. Die Hitze weicht allmählich aus meinem Gesicht. Wieder sehe ich in ihre wunderschönen Augen. Sehe in sie hinein, verliere mich fast. Sie kann eigentlich gar nicht hier sein. Wahrscheinlich ist es wieder einer meiner Tagträume. Träume, die niemals wahr werden, es nicht dürfen. Wäre sie hier, könnte ich mich nicht auf meine Bestimmung konzentrieren, würde ich millionen Menschen verlieren. Menschen, die auf mich hoffen, hoffen, dass ich ihnen den Frieden bringe. Ich kann und werde es nicht tun. Es ist meine Pflicht seit meiner Geburt diesen Menschen Hoffnung, Frieden zu geben. Wieder schließe ich die Augen, in der Hoffung, es sein ein Traum. Sie steht vor mir. Ich weiß nicht, ob ich mich freuen soll. Es ist Krieg. Für sie ist es hier zu gefährlich. Erst langsam, ganz langsam realisier ich was gerade geschieht, dass sie vor mir steht.

Diese Augen?! Es sind seine Augen! Doch was amche ich hier, was er? Ich sollte nicht hier sein, ich spüre es. Dieser Traum wird immer merkwürdiger. Ich schüttel den Kopf, will diese absurden Gedanken herausbefördern. Er hat sein Gesicht weggedreht. Unser letztes Treffen.. Ich sehe es vor mir. Der Kuss, seine Lippen, sein Geruch, spüre seinen Atem, höre seine Worte. Das darf doch nicht wahr sein! Dieser Traum wird mir zu real! Er blickt mich wieder an, lange und intensiv. So intensiv wie schon lange nicht mehr. Langsam steht er auf, holt mich aus meiner trance zurück, in dem er mich anspricht. „Willst du was trinken?“ Die Frage habe ich nicht erwartet. Erschrocken stottere ich einen Satz zusammen. Mit viel Fantasie könnte man ihn als „Ja“ verstehen. Ich könnte es ihm jetzt sagen, jetzt und hier. Was hält mich davon ab? Ist es die Angst, dass es nur ein Traum, nicht Wirklichkeit, ist? Ich weiß es nicht. Er geht aus der Tür, verschwindet in einem der vielen Flure des Gebäudes. Ich lasse mich auf den kalten Boden des Raumes fallen. Was mache ich eigentlich hier? Wieder sehe ich mich um, kann genau wie beim letzten Mal, aber nichts entdecken. Er kommt wieder, ein anderer Mann begleitet ihn. Er drückt mir einen Becher voll Wasser in die Hand. „Bitte schön. Das trinkst du doch so gern.“ Er lächelt, wird dann vom Mann zur Seite genommen. Sein Gesichtsausdruck ändert sich, wird leer.

Mein Berater nimmt mich zur Seite. „Was ist denn?“ Ich sehe ihn an. „Herr, das ist sie. Sie, die die Schriftrolle lesen kann.“ „Was?!“ Meine Stimme ist leise, aber doch bestimmt. „Herr, die Schriftrolle ist gestohlen worden.“ Er macht eine Pause, meine Augen weiten sich. Die Schriftrolle gekalut?! Aber... das würde den Untergan meines Reiches, der Menschen bedeuten. „Sie..“ Er deutet auf sie. „... muss sie finden und lesen, sonst ist alles verloren.“ Besorgnis liegt in seinem Blick. Sorge um das Wohl des Reiches. Bedenken machen sich in mir breit. Ich kann sie doch nicht in dieser Zeit rausschicken.. Es wäre ihr sicherer Tod. „Kann nicht jemand anderes die Schriftrolle suchen?“ Man kann meine Sorge, meine Angst deutlich heraushören. Mein Gegenüber verneint durch ein Kopfschütteln. „Ich werde mit ihr reden.“ Damit beende ich das Gespräch und bedeute meinem Berater den Raum zuverlassen. Zögernd drehe ich mich zu ihr um. Wie soll ich es ihr sagen? Es ist wohl vom Schicksal so gewollt, dass ich meine Liebe verliere. Ich werde mich ihm fügen müssen.

Was ist? Wohin ist dein Lächeln veschwunden? Sag mir doch, was passiert ist. Der Mann lässt uns allein. Ich sehe ihm in seine Augen. Augen, die jedem, egal ob Freund oder Feind, Hilfe, Hoffnung geben. „Ich muss dir etwas sagen.“ Ich kann seinen Blick nicht deuten. „Du musst eine Schriftrolle finden. Sie wurde vor kurzem gestohlen und ist enorm wichtig.“ Mein Blick ist starr auf den Boden gerichtet. Ich kann e sihm jetzt nicht sagen, noch nicht. „Bitte.“ Ich sehe wieder auf. Sein Blick ist flehend. Ich muss schlucken. So habe ich ihn noch nie gesehen. „Es ist Krieg. Im ganzen Land gibt es Schlachten, Tote, obdachlose und Waisen. Nur du, nur du allein kannst etwas dagegen tun.“ „Wie? Wie soll ich etwas machen?“ Meine Stimme ist nicht mehr als ein Hauch. „Such und Lies diese Schriftrolle. Es heißt, sie besänftigt die Götter und bringt Frieden in das Land.“ Ich nicke. „Dann geh ich wohl besser.“ Ich lache ihn an, reiße ihn mit in meine Fröhlichkeit. Er steht auf, reicht mir die Hand. Ich nehme sie. Jetzt stehe ich vor ihm, sehe ihn direkt an, dann wende ich ihm den rücken zu, gehe zur Tür. „Ich werde mitkommen.“ Ich bleibe auf der halben Strecke stehen, drehe mich um. „Aber...“ „Nichts aber.“ Sein Lachen vertreibt alle Gedanken, die ich bis eben noch deswegen hatte. „Einer meiner Berater wird ihr solange die Stellung halten. Komm.“ Er nimmt mich an der Hand und zusammen verlassen wir den Raum. Millionen Schmetterflinge feiern ein Fest in meiner Magengegend. Es ist ein schönes Gefühl von ihm an der Hand gehalten zuwerden, das wahrscheinlich schönste seit langer Zeit. Er führt mich in ein Zimmer, mein Zimmer. Er lässt mich allein, um noch mit seinen Leuten zu sprechen, wegen der geplanten Abreise seinerseits. Ich sehe mich nun gründlicher um. Auch wenn ich nicht alle materialien kenne, die in dem Zimmer verwendet werden, sehe ich doch, dass alles sehr vornehm und edel ist. Rücklängs lasse ich mich auf das riesen Bett in der Mitte des Zimmers fallen. Die weichen Federn machen es angenehm auf ihm zu liegen. Eine Zeit lang starre ich an die Decke, dann schlafe ich ein.

Fortsetzung folgt....