Fanfic: Dem Schicksal entgegen

Untertitel: oder the long way to love

Kapitel: Gefühlschaos

ich hab mir eben meine alten FFs angesehen. Kann es sein, dass meine FFs nicht mehr so gut sind und/oder euch nicht gefallen?! Bei den anderen hab ich oft 8 Commis für ein Kapitel bekommen. Momentan kann ich froh sein, wenn ich überhaupt eins bekomme.(Nicht an die gerichtet, die immer fleißig schreiben^^) Würd mich freuen, wenn ihr mir sagen könntet wieso das so ist^-^

Nun aber viel Spass beim 6. Kapitel!

Bye nadine

Gefühlschaos

Schon seit Stunden versuchen mich meine Berater von meiner Entscheidung abzubringen. Bisher vergeblich. Ich höre nichtmal mit einem Ohr zu. Meine Gedanken sind ganz woanders. Ich mache mir Gedanken, werde sie nicht allein da raus lassen, so sehr es meiner wehrten Bediensteten auch wollen. Ich werde sie beschützen. Gleichzeitig kann ich auch mein Land sehen, sein Leiden. Ich bin ihm dort näher als nirgens anders. So werden meine Entscheidungen nicht nur auf Gerüchten und Gerede von Beratern gefällt. So sehe ich selbst was passiert, wie ich helfen kann. Mit dieser Erklärung lasse ich meine verdutzten Berater zuurück und gehe durch die endlos langen Gänge meines Anwesens. Vor ihrer Tür stoppe ich. Soll ich zu ihr hinein gehen? Ich umfasse die Klinke der Tür und drücke sie vorsichtig hinunter. Mit einem leisen Knarren öffnet sie sich einen Spalt. Ich sehe hinein. Alles ist dunkel, keine Lampe brennt. Die Sonne ist schon lange hinter dem Horizont verschwunden und spendet kein Licht mehr. Der Mond lässt nur einen sehr schwachen, milchigen Schein ins Zimmer dringen. Ich trete nun ganz in den Raum und sehe mich um. Ich muss lächeln. Wie süß du beim Schlafen aussiehst. Langsam gehe ich auf dich zu. Die Decke ist heruntergefallen, ich hebe sie auf und lege sie über dich. Murmelnd drehst du dich um. Was du wohl träumst? Sogleich verschwindet meine gute Laune wieder. Warum solltest du auch von mir träumen, wo du doch ihn hast?! Ich wende mich zum Gehen, als mein Handgelenk festgehalten wird. Erschrocken drehe ich mich wieder um und sehe in dein fragendes Gesicht. „Was machst du hier?“ Das ist eine gute Frage. Was genau mache ich eigentlich hier? Mein Körper hatte mich einfach hierher gebracht. Nicht, dass der Rest von mir es nicht wollte, nur... Ja was 'nur'? Ich selbst weiß keine Antwort auf diese Frage. Was soll ich ihr erzählen? Gespannt sieht sie mich an. „Ich wollte dir nur sagen, dass wir morgen in der Früh aufbrechen.“ Ach, wollte ich das? Das ist mir neu. Genauer gesagt, ich wuste nichts davon, dass ich deswegen hier bin. „Aber das ist nicht der einzige Grund..“ Nicht? Was rede ich denn nun schon wieder für einen Müll?! „Nicht?“ Sie steht jetzt vor mir. Ihr enges weißes Nachthemd betont ihren perfekten Körper. Ich schüttle den Kopf. Einerseits um die Gedanken an ihren Körper aus meinem Kopf zu löschen, andererseits zu ihrer Bestätigung, dass es noch einen anderen Grund gibt. Sie zieht mich auf das Bett. Wir sitzen nebeneinander und schweigen uns an.

Gespannt warte ich auf seine Antwort. Was ist dieser Grund? Er sieht auf, mir genau in die Augen und fängt an zu sprechen. Leise, fast nicht zu hören. „Ich ... Ich wollte dich sehen.“ Wieder Schweigen. Geschokt sehe ich ihn an, glaube einen Rotschimmer um seine Nase zu sehen. Langsam begreife ich was er damit gemeint hat. Glücklich lächle ich ihn an, was sein Gesicht noch mehr färbt. „Ich..“ „Schhht.“ Er legt mir seine Finger auf die Lippen, hindert mich so, weiterzusprechen. Er ist wieder ganz der Alte, von seiner Verlegenheit nichts mehr zu sehen. Nach ein paar Sekunden nimmt er sie wieder von meinen Lippen, verschließt diese aber genauso schnell wieder mit seinen Lippen. Ein kurzer Kuss, dann steht er auf, verlässt ohne ein wort das Zimmer. Ich starre ihm hinterher. Was sollte das denn jetzt?! Meine Müdigkeit ist wie weggeblasen. Hellwach sitze ich in dem riesen Zimmer und starre die geschlossene Tür an. Warum hat er mich nicht ausreden lassen?! Ich wollte es ihm endlich sagen. Endlich sagen, dass es niemand anderen gibt. Dieser Blödmann! Wütend sehe ich die große braune, reich verzierte Tür an. Was hat er sich bloß dabei gedacht?! Wieso tut er das immer?! Ich wende meinen Blick von der Tür ab und richte ihn stattdessen aus dem Fenster. Der Mond taucht alles in ein geheimnisvolles Licht. Seufzend drehe ich mich um, hülle mich wieder in meine Decke. Darüber nachzudenken bringt heute Nacht nichts mehr.

Was war denn eben mit mir los? Ich lehne mit dem Rücken zur Tür. Aus ihrem Zimmer dringt kein Laut. Vielleicht schläft sie schon wieder. Was habe ich mir dabei gedacht?! Sie hat einen Freund. Morgen werden wir uns auf die Suche machen. Danach werden sich unsere Wege trennen, für immer. Ich werde sie niemals allein lassen und schon gar nicht hier und zu dieser Zeit. Es ist egal was die anderen davon halten. Entschlossen gehe ich zu meinem Zimmer. „Herr!“ „Hm?“ „Ich muss mit Euch reden.“ „Nein, nicht jetzt. Meine Entscheidung steht, ich werde morgen abreisen. Bis ich wieder komme müsst Ihr meine Geschäfte führen.“ Damit ist das Gespräch für mich beendet und ich gehe weiter den nzur schwachbeleuchteten Gang hinab zu meinem Zimmer. Müde lege ich mich schlafen. Wir werden sehen, was uns morgen erwartet...

Forsetzung folgt^^ , wenn ihr wollt und mir Kommis schreibt XD