Fanfic: Cant we die together?
Kapitel: I will make this dream reality
Kapitel 2: I will make this dream reality
Sie hörte ein leises Klicken, dass ganz nah bei ihr zu sein schien. Was war das für ein Geräusch? War sie etwa nicht tot?
Mühsam setzte sie sich auf und öffnete die Augen. Sie kannte den Raum nicht, in dem sie sich befand und sah sich um. Er war komplett weiß gestrichen, etwas anderes konnte sie nicht erkennen. „Na, bist du wieder wach?“, flüsterte eine Stimme ganz nah an ihrem Ohr. Sie kannte diese Stimme nur zu gut, es war die des Jungen, den sie liebte. „Sam...“, wisperte sie zurück und fühlte seine Hand auf ihrer Schulter. Die Haut, wo er sie berührte, prickelte davon angenehm. Doch sie wollte sich nicht zu ihm umdrehen, sie konnte nicht. Sie hatte Angst davor, dass sie nach hinten sah und er dann nicht dort stand, dass sie sich alles nur einbildete. Aber diese Angst war unbegründet.
Als sie sich nicht selbst umdrehte, stellte sich Sam vor sie und lächelte sie an. „Freust du dich denn nicht mich wiederzusehen?“, fragte er. Sie gab ihm keine Antwort, sondern umarmte ihn einfach. Er sah noch genauso aus wie vor drei Jahren, als er sie verlassen hatte. Und auch sie liebte ihn noch genauso wie damals. Sie fuhr mit der Hand durch seine schwarzen Haare und einen Moment später löste er sich aus ihrer Umarmung. Er lächelte erneut und verschloss ihre Lippen mit einem Kuss. Sie erwiderte das und gemeinsam saßen sie bestimmt zehn Minuten bewegungslos da.
Das Klicken in ihrem Kopf wurde immer lauter und schneller, sie konnte es kaum noch aushalten. „Was ist das für ein Geräusch?“, fragte sie, nachdem er sie wieder losgelassen hatte. Er schien sie gar nicht zu hören, ging einfach weg und ließ sie in dem weißen Raum allein. Was hatte er denn nur auf einmal? Dann rief er ihr durch die geschlossene Tür zu: „Da steht jemand vor deinem Zimmer, du solltest ihm aufmachen!“ Wovon sprach er? Dies war doch gar nicht ihr Zimmer...
Das Klicken wurde lauter und lauter, es fühlte sich an als würde ihr Kopf zerspringen. Sie warf sich auf den Boden und hielt sich die Ohren zu, doch das half nichts. „Aufhören, aufhören!“, rief sie. „Womit aufhören?“, antwortete jemand in ihrer Nähe und das Klicken stoppte schlagartig.
... „Womit aufhören?“, fragte ihr Vater erneut und hämmerte gegen die Tür. Sie setzte sich irritiert auf und wischte sich die Haare aus dem Gesicht. Sie lag auf dem Boden ihres Zimmers, das zerbrochene Kristallfläschchen mit ein paar restlichen Tropfen des Gifts direkt vor ihr. Anscheinend hatte es sie nicht getötet. Vielleicht wirkte es nur sehr langsam? Ja, das musste es sein! „Alles okay!“, meinte sie und ihr Vater hörte auf, gegen ihre Zimmertür zu schlagen.
War etwa alles nur ein Traum gewesen, auch der Kuss? Es war doch alles so realistisch...
In diesem Augenblick, innerhalb eine Sekunde beschloss sie, dass sie ihn noch einmal sehen musste. Sie wollte nicht sterben, ohne ihm noch wenigstens einmal ins Gesicht gesehen zu haben, dass würde ihr das Herz brechen. Außerdem hatte sie ja ohnehin nichts mehr zu verlieren, oder?
Sie nahm sich ihren Mantel, warf ihn sich über und kletterte aus dem Fenster, um dem Menschen, der ihr so viel bedeutete, noch einmal zu begegnen.
Immer noch
Vielleicht bekomm ich ja heute
endlich den Brief von dir,
in dem du mir deine Liebe gestehst
und dass du zurückwillst zu mir.
Weil du doch endlich gemerkt hast,
dass er dir nicht gefällt!
Vielleicht geh ich heute Abend ins Bett
als der glücklichste Mensch der Welt
Vielleicht scheint ja morgen die Sonne,
und der Regen hört endlich auf...
Ich warte immer noch darauf.
Vielleicht gibt es sie ja wirklich,
die große Gerechtigkeit.
Wo jeder bekommt, was er verdient,
es wäre höchste Zeit!
Dann steigen die guten Menschen
als Engel zum Himmel hinauf...
Ich warte immer noch darauf.
Ich warte immer noch darauf!
Und das ist der Beweis:
Immer dasselbe, alles dreht sich im Kreis.
Vielleicht wird ja alles besser,
vielleicht wird ja alles gut!
Ich belüg mich doch nur selber,
mach mir nur wieder Mut.
Ich will nicht länger warten,
weil es mir schon lange reicht!
Ich möchte endlich Gewissheit,
nicht immer nur dies furchtbare
VIELLEICHT!
Und ich begreif es nicht, doch ich verzweifele nicht,
ich hab ja noch meine Hoffnung.
Die Welt hat mich versetzt und hier steh ich jetzt.
Ich hoffe nur meine Hoffnung stirbt zuletzt...
:;:;:;Das Lied passt zwar nicht so sonderlich gut, aber ich mag es und deswegen steht es da. Ist übrigens wie das vorige von Farin Urlaub, ich mag den und mache deshalb in dieser Story alle Lieder von dem.
Na ja, so viele Kapis wird diese Story ja ohnehin nicht haben, nur so ungefähr vier. Ich mach hier voll die Shortstory, aber egal! Ich mochte die Idee, die ich dabei hatte. Sie trifft jetzt nämlich ihren Freund und da..