Fanfic: Cant we die together?
Kapitel: I can't laugh anymore
Kapitel 3: I cant’t laugh anymore
Sie konnte nicht so schnell laufen, da der viel zu lange Mantel sie beim gehen erheblich behinderte. Sie wollte so schnell sie konnte zu IHM, doch zuvor musste sie noch etwas erledigen. Wenige Minuten später stand sie vor der Tür des Doktors, der ihr Aids diagnostiziert hatte. Sie wollte sich über das Gift informieren, dass sie zu sich genommen hatte. Der Doktor kam ihr auch schon mit einem wütenden Gesichtsausdruck entgegen.
„Dieser verfluchte Dieb! Schon seit Monaten werden mir immer wieder Medikamente gestohlen!“, schrie er aufgebracht. Das stimmte, zumindest teilweise. Sie wurden nicht IMMER gestohlen, hin und wieder kam es auch vor, dass der Doktor in seiner Schludrigkeit etwas verlegte oder mit nach Hause nahm und dann nicht mehr wieder fand. Allerdings war das bei dem Medikament, um das es diesmal ging, etwas anderes...
Sie erkundigte sich, was ihm denn diesmal fehlte. „Ein Fläschchen Demitrin, mein allerletztes! Erst heute morgen, kurz nachdem ich die Praxis verlassen habe! Das ist doch nicht zu glauben!“ Ihr war sofort klar, dass er von der grünen Flüssigkeit sprach, die sie genommen hatte. Da ihr der Name nichts sagte (niemand sagt er etwas, hab ich mir ausgedacht) fragte sie ihn nach der Wirkung des Mittels. Der Doktor war voll in seinem Element und begann augenblicklich zu erklären: „Früher hat man es, auch in dieser Stadt, als Rattengift verwendet. Doch nun hat man ja bessere Methoden gefunden ( sprich: die Leute haben sich Katzen zugelegt). In hoher Dosis kann es auch für einen Menschen tödlich sein, ich hoffe, es hat noch niemand geschluckt...“
Sie fragte ihn, was seiner Meinung nach eine ``Hohe Dosis`` war. Das war wichtig. Sie musste wissen, ob sie den langen Marsch bis zu IHM noch überleben würde oder ob das ganze Unterfangen nutzlos war.
„Der Inhalt des Fläschchens würde schon ausreichen, so gerade noch. Wegen der letzten Diebstahle habe ich so etwas befürchtet, also habe ich extra wenig hineingetan. Die Dosis kann jemanden töten, aber die Wirkung wird erst sehr langsam einsetzen, so ungefähr nach drei bis vier Tagen. Bis dahin wird es sich wohl rumgesprochen haben und derjenige, der so dumm war es zu nehmen könnte noch rechtzeitig zu mir kommen, um sich helfen zu lassen. Aber warum fragst du eigentlich?“, fügte er noch hinzu und zog eine Augenbraue hoch. Sie erwiderte, dass sie ihm behilflich sein wollte, falls wirklich jemand es genommen hatte. Das machte den Doktor glücklich und er strich ihr mit der Hand über den Kopf.
„Danke, das ist sehr nett von dir. Aber pass auf dich auf, in Ordnung?“, sagte er ihr noch zum Abschluss und spielte damit auf ihre Krankheit an. Sie nickte nur, lächelte und rannte fröhlich nach draußen. Doch als sie bei den Stadttoren angekommen war, verfinsterte sich ihre Miene wieder. Drei bis vier Tage... so lange würde sie sicher nicht brauchen, so weit sie sich erinnern konnte, war das Dorf in dem ER lebte nur wenige Stunden von hier entfernt. Trotzdem hatte sie nie eine Reise dahin unternommen wegen der Sorge ihre Eltern, sie könnte wieder krank werden. Doch nun war ohnehin alles egal, sie hatte ja bereits das tödliche Gift geschluckt.
Der Gedanke, IHN wiederzusehen, verlieh ihr Flügel und so war sie schneller in dem Dorf als erwartet. Sie erkundigte sich bei den Einwohnern nach seinem Haus und erklärte, dass sie eine Freundin von ihm sei. Etwas später stand sie vor seiner Tür. Sie hatte schon die Hand erhoben um zu klopfen, aber irgendwas hielt sie zurück.
`Tu es nicht. Etwas schlimmes wird passieren`, flüsterte der Wind. `Tu es nicht...` Es kam ihr vor, als würde sie eine Ewigkeit in dieser Haltung erstarren, doch dann entschloss sie sich, doch anzuklopfen. Was könnte schon geschehen? Viel schlimmer als jetzt konnte alles ja wohl nicht mehr werden und sie wollte ihn ja nur noch einmal sehen.
`Jetzt ist es zu spät`, murmelte der Wind erneut an ihrem Ohr, als die Tür aufgestoßen wurde.
Apocalypse wann anders
Der Himmel über uns scheint zum Greifen nah.
Du greifst nach meiner Hand, die Nacht ist sternenklar...
Wir sind allein, nur ein Klavier erklingt von irgendwo.
Wir müssen nicht viel reden, wir verstehen uns auch so!
Ich bin glücklich, dass du hier bist, so bin ich nicht allein.
Mit deiner Hand in meiner Hand schlafe ich ein...
Das Klavier schweigt lange schon, jetzt ist es totenstill-
mit deiner Hand in meiner Hand kann kommen, was auch will!
Wir sitzen hier im Garten
und wir warten auf den Weltuntergang.
Ich wollte nicht alleine sein
und darum bist du hier- Gott sei dank!
Wir sitzen hier im Garten
und wir warten auf den Weltuntergang...
und wenn die Prophezeiung stimmt,
dann dauert es auch gar nicht mehr lang!
Die Zeit vergeht, am Himmel steht der Mond und leuchtet hell.
Die Sterne drehn sich langsam und mein Herz schlägt ziemlich schnell.
Mit deiner Hand in meiner Hand hab ich keine Angst vorm Tod.
Doch heut Nacht müssen wir nicht sterben, denn der Himmel färbt sich rot.
Der Morgen ist gekommen... wir sind noch immer hier!
Heut Abend kommst du hoffentlich wieder zu mir...
Dann sitzen wir im Garten,
warten wieder auf den Weltuntergang!
Denn wenn die Prophezeiung stimmt
dann dauert es auch gar nicht mehr lang!
Dann sitzen wir im Garten
und wir warten auf den Weltuntergang.
Ich bin so froh, dass es dich gibt,
denn....
:;:;:; Ja, an dieser Stelle endet das Lied, aber es gefällt mir trotzdem XD. So, jetzt kommt das letzte Kapitel. Und es WIRD 100% etwas schlimmes passieren... Haha, das macht mich so glücklich! Grins
An DJ: Du weißt, ich mache meine Charas immer fertig, aber in dieser FF wird es extrem. Wirst schon sehen/lesen... :;:;:;