Fanfic: Kein Beyblade mehr(?)
Kapitel: Liebe ändert alles
Kai dachte in dieser regnerischen Nacht angestrengt nach. Er erinnerte sich an alte Zeiten. Wo er 13 war, da wollte er nicht einmal Beyblade spielen, doch dann wurde er Weltmeister mit den Bladebreakers und so konnte er einfach nicht aufhören. Er schaffte es Vizemeister zu werden. Das machte ihn stolz.
Kai schloss die Augen. „Schade“, nuschelte er, „wirklich schade.“
Tyson saß am Tisch und frühstückte gemütlich. Kai kam verschwitzt in den Raum. „Morgen Kai. Hast du Hunger?“, schmatzte Tyson gut gelaunt. Der Russe ließ sich auf den Stuhl fallen. „Nein, hab ich nicht“, keuchte Kai. Tyson schluckte das Stück Brot hinunter und sah seinen Freund an. „Sag mal, geht es dir nicht gut?“, fragte Tyson besorgt. Der Russe lächelte ihn an. „Nein, alles in Ordnung. Mir ist nur tierisch warm“, gab Kai zu. Tyson erhob sich und ging zu den Russen. Er legte seine Hand auf Kais Stirn. Tyson zuckte leicht zusammen. „Ey, Alter du hast Fieber“, verkündete Tyson. „Ach, was. Du hast bloß kalte Hän-“, Kai wurde bewusstlos. „Kai! Großvater, komm schnell“, rief Tyson besorgt. Sein Opa war sofort da, auch wenn er nicht wusste, worum es ging. Er blickte auf den ohnmächtigen Kai und auf Tyson. „Was ist passiert?“, fragte er dann. „Kai hat Fieber und ist ohnmächtig geworden“, erzählte Tyson schnell. Sein Großvater stütze Kai bei sich ab und ging mit dem Kranken in Tyson Zimmer. „Tyson, bring eine Schüssel kaltes Wasser und einen Waschlappen. Schnell!“, rief Tysons Opa.
Tyson gehorchte und in einer Minute war das Wasser da. Kai lag im Bett und schwitzte. Der Opa tauchte den Waschlappen ins kalte Wasser und quetschte ihn aus. Dann legte er auf Kais Stirn. „Ich hoffe, du hast dir heute nichts vorgenommen und passt auf deinen Freund auf“, sagte der Großvater leicht besorgt. „Was? Aber ich hab mich heute mit Max verabredet. Warum passt du nicht auf Kai auf?“, Tyson war entsetzt. „Ich muss jede menge Hausarbeit erledigen“, antwortete sein Großvater. Tyson schien nicht begeistert. Was er bis jetzt noch nicht wusste, eine Fremde kam auf das Grundstück.
Plötzlich klingelte es. Tysons Großvater ging hinaus, zur Tür.
Kais Augen öffneten sich, aber nur ganz leicht. „Es … es tut mir L … Leid, T … Tyson“, nuschelte er und schloss seine Augen. „Was soll’s, du kannst nichts dafür“, schnaufte Tyson.
Ein Mädchen kam plötzlich hinein. Tyson, der auf dem Boden hockte, stand sofort auf. „Wer bist du den?“, fragte er. „Ich … ich bin Mary“, stotterte die Fremde und lief ein bisschen rot an. „Und was willst du hier?“, sagte Tyson, der nichts verstand. „Ich … ähm … bin ein Fan von euch Bladern“, murmelte Mary. „Ein Fan?“, fragte Tyson sichtlich überrascht. Mary nickte leicht. „Und was willst du?“, Tyson verstand die ganze Sache überhaupt nicht. Marys Blick schweifte zu den Kranken. „Ich … ich wollte den hier wiedergeben“, antwortete Mary und holte aus ihrer Hosentasche einen blauen Kreisel. Ein Beyblade! Aber nicht irgendeiner, Kais Beyblade!
„Wie kommst du daran?“, fragte Tyson überrascht. „Kai hatte ihn verloren und ich bin ihm gestern gefolgt und … und“, Mary wusste nicht mehr weiter, „was ist mit Kai?“ „Er ist krank“, sagte Tyson und nahm den Blade entgegen. Mary drehte sich um: „Ich werde dann gehen.“ Sie war schon fast draußen, als Tyson sie aufhielt. „Mary, kannst du mir einen Gefallen tun? Hast du heute Zeit?“, sagte Tyson. Mary nickte leicht. „Kannst du dann um drei Uhr auf Kai aufpassen, ich bin da verabredet und …“, Tyson wurde unterbrochen. „Wirklich? Das darf ich?“, schrie Mary auf und freute sich total. „Du stehst auf Kai, was?“, Tyson grinste sie an. Mary lief knallrot an: „Also, soll ich dann um drei auf Kai aufpassen?” Tyson nickte. Die beiden verabschiedeten sich. Die Verabredung war gerettet.
„Tyson!“, schrie sein Großvater. „Was ist den?“, rief Tyson verwundert. „Du bist unmöglich“, sagte sein Großvater. Tyson zuckte mit den Schultern und ging in sein Zimmer.
Kai hatte das Gespräch von gerade mitgehört. Er wusste nicht, wie er es finden sollte. Doch jetzt schlief er.
Tyson legte ihm seinen Dranzer hin und achtete auf ihn. Einmal an diesem Vormittag kochte Tyson Kai einen Tee und Salzstangen gab es auch.
Der Japaner schaute nervös auf die Uhr. Es war zehn vor drei. „Verdammt“, Tyson biss sich auf die Lippen. Er würde sicher zu spät kommen. Und dann klingelte die Tür. Tyson rannte zur Tür und öffnete diese. Mary stand da, total aus der Puste. „Sorry, aber ich besitze keine Uhr“, keuchte sie. „Schon okay. Kai liegt immer noch da. Du kannst ihm ja noch einen Tee machen oder so. Ich muss los“, hetzte Tyson und rannte zum Park. Mary betrat das Haus und schloss di Tür. Sie ging zu dem Kranken. Kai war momentan wach. „Du schon wieder?“, flüsterte der Russe sanft. „Dein Freund Tyson meinte, ich könnte auf dich aufpassen“, antwortete Mary. „Ich weiß“, sagte Kai. Mary machte den Waschlappen noch mal nass. „Geht es dir eigentlich schon besser?“, fragte sie plötzlich. Kai sah sie an und lächelte. Mary lief wieder knallrot an. „Jetzt wo ich dich sehe, irgendwie schon“, meinte Kai. Mary war auf Wolke Sieben.
Als sie sich wieder gefangen hatte, kam sie auf ein Thema. „Warum bladet ihr eigentlich nicht mehr?“, fragte sie. „Es interessier sich keiner mehr dafür. Seit Mr. Dickenson gestorben ist, ging es nur noch bergab mit der BBA“, antwortete Kai. „Ihr solltet nicht so schnell aufgeben. Macht weiter. Bitte!“, flehte Mary. „Was kümmert dich das eigentlich so sehr?“, fragte Kai verwundert. „Ich vermisse es einfach nur. Eure Kämpfe. Eure Leidenschaft. Und dich“, Mary klatschte sich die Hände vor dem Mund. Das wollte sie gar nicht sagen. Kai lächelte sie sanft an. Dann setzte er sich auf und kam ihr näher. Ihre Lippen berührten sich. „Mal sehen, was die G Revolution machen kann um Beyblade wieder ins Leben zu rufen“, flüsterte Kai ihr ins Ohr. Mary strahlte, aber nicht nur deswegen, sondern auch weil sie seit Jahren kein Junge mehr geküsst hatte …
ich weiß, das mit mary ist ein bissel doof trotzdem hoffe ich es gefällt euch eure mary *smile*