Fanfic: Kejicho

Kapitel: Kapitel 4 - Eine neue Gefährtin

So, nun das 4. von 8 Kapiteln.
Hoffe es gefällt euch und danke für die lieben Kommis!
Bye, angi-chan ^.^

Kensuke erschrak, und sah dann das, was Rie so erschreckt hatte. Es war ein Jaguar. Er schien Hunger zu haben, denn er kam immer näher auf sie zu. „Verschwinde! Na los!“, schrie Kensuke. Doch das Tier hörte natürlich nicht auf ihn und kam immer näher. Gerade als der Jaguar auf sie zusprang wurde er von einem Speer getroffen. Die Beiden drehten sich in die Richtung, aus der der Speer kam und sahen ein Mädchen auf einem Baum sitzen. „Wer bist du?“, fragte Ken das Mädchen. Sie sprang von ihrem Baum herunter und sagte: „Ich bin Asuka. Was macht ihr hier?“ Sie war ca 17 Jahre alt, hatte lange blaue Haare und war etwas größer wie Rie. „Hallo Asuka. Ich bin Rie und das ist Kensuke. Danke, dass du uns geholfen hast! Also, wir sind meiner Kette zu einer Höhle gefolgt und dann hier her gekommen. Wo sind wir hier?“ „Ach so ist das.“, meinte Asuka. „Um ehrlich zu sein, weiß ich auch nicht so richtig, wo wir hier sind. Ich bin wie ihr in eine Höhle gegangen und hier gelandet. Ich weiß, dass es eine Insel ist, aber mehr weiß ich nicht.“ Rie nickte niedergeschlagen. „Hier sollten wir uns nicht unterhalten. Kommt bitte mit mir.“, fügte das Mädchen hinzu.
Also folgten sie ihr bis zu ihrer „Wohnung“. Sie erzählte den Beiden, dass sie schon seit drei Monaten auf dieser Insel ist und sie sich bereits ein Baumhaus gebaut hat. „Das hast alles du gebaut?“, staunte Rie. Asuka lächelte ihr zu und nickte. „Ja, ich hab alles aus dem Dschungel geholt. Ist nichts Besonderes.“ Aber ihre Gäste waren total begeistert, von dem, was sie hier ganz allein geschaffen hatte.
So blieben sie über Nacht und lernten sich besser kennen. Sie erfuhren z.B., dass Asuka in „ihrer“ Welt als vermisst galt und dass sie noch keinen Weg gefunden hat, wie man hier wieder wegkommt.
Am nächsten Morgen wollten Rie und Kensuke wieder aufbrechen und nach einem Anhaltspunkt suchen, warum die Kette sie hier her gebracht hatte. „Danke noch mal für alles.“, bedankte sich Rie. „Gern geschehen.“, meinte Asuka. „Tschüss!“, sagte Rie zu ihr, bevor sie gingen. Na ein paar Metern hörten sie, wie jemand „Wartet!“ rief. Es war Asuka. „Asuka?“, wunderte sich Kensuke. „Darf ich mit euch kommen?“, flehte sie die Reisenden an. „Du, du willst mitkommen?“, fragte Rie noch mal. „Ja, bitte! Ich möchte nicht mehr alleine sein und außerdem finde ich den Ausgang nie, wenn ich immer nur faul rum sitze. Bitte, lasst mich mitkommen!! Kensuke! Rie!“ Die Beiden sahen sich an. „Wenn du das wirklich willst. Aber es könnte sehr gefährlich werden.“, sagte Kensuke und Asuka freute über die Entscheidung. „Ja, ich weiß. Danke!“
So gingen sie zu dritt durch den Dschungel in der Hoffnung etwas zu finden, was ihnen weiterhilft.
Nach ein bis zwei Stunden kamen sie an einen Fluss. „Wie sollen wir da rüber kommen?“, unterbrach Asuka die Stille, die seit der Abreise herrschte. Wir müssen wohl oder übel den Fluss entlanggehen und nach einer Stelle suchen, wo wir über ihn auf die andere Seite kommen.“, meinte Ken. Die Mädchen nickten und sie gingen zusammen den Fluss entlang. Aber weit und breit war nichts zu sehen, womit man über das Wasser gelangen konnte. Gerade als sie aufgeben wollten, sah Rie ein Boot am Ufer stehen. „Seht doch mal!“, rief sie. Ihre Freunde drehten sich um und sahen das, worauf Rie sie aufmerksam machen wollte. „Was für ein Glück!“, freute sich Asuka. Kensuke war nicht so begeistert. „Das ist komisch. Warum steht hier ein verlassenes Boot rum? Hier lebt doch niemand! Asuka hat jedenfalls nie irgendwen getroffen.“, überlegte er, während die Mädchen das Boot erkundschafteten. „Komm, Ken! Las uns noch losfahren, bevor es dunkel wird!“, rief Rie und winkte ihm zu. Kensuke war das immer noch nicht geheuer, aber er ging zu den Mädchen und sie stiegen zusammen in das Boot um auf die andere Seite zu gelangen.
In der Mitte des Flusses erschrak Rie auf einmal. „Was ist los?“, fragte Asuka sie besorgt. Rie kramte in ihrer Tasche rum und holte ihre Kette heraus, die leuchtete. „Oh nein…“, stöhnte sie. „Passt auf!!“ Gerade als Rie das gesagt hatte tauchte links von ihrem Boot eine riesige Seeschlange auf. Noch bevor sie etwas unternehmen konnten, stieß die Schlange gegen das Boot und es kenterte. Rie konnte noch sehen, wie ihre Freunde ins Wasser fielen, aber dann wurde es schwarz um sie herum.