Fanfic: Kejicho
Kapitel: Kapitel 5 - Das Geheimnis der Kette
So, das 5. Kapi.
Ist bisher mein längstes Kapi dass ich geschreiebn hab (das Längste der FF auch).
Hoffe es gefällt euch.
Die nächsten Kapis werden bestimmt ein bisschen auf sich warten lassen *sorry*.
Bye, angi-chan ^-^
Als Rie aufwachte, wusste sie nicht, wo sie war. Es sah aus, wie eine Höhle. Aber wie konnte das sein? Sie und ihre Freunde waren doch gerade im Fluss gekentert. Wie kann sie jetzt in einer Höhle sein? Das Mädchen machte sich Sorgen um die Andren. Darum stand sie auf und ging durch die Höhle um die Anderen zu suchen.
Je weiter sie ging, desto tiefer kam sie in die Höhle. Das Mädchen hatte Angst. Angst, nicht mehr aus dieser Höhle raus zukommen und ihre Freunde nicht mehr wieder zu sehen. Sie hatte auch Angst, dass ihre Freunde vielleicht schon tot waren. Das machte ihr am meisten zu schaffen. Der Gedanke, dass ihre Freunde den Unfall nicht überlebt hatten. Rie stiegen die Tränen in die Augen. Und trotzdem ging sie weiter.
Auf einmal fing ihre Kette wieder an zu leuchten. Immer wenn sie das tat passierte etwas Schreckliches. Das machte Rie nervös. Diesmal hörte sie vor ihr eine Stimme, die sie rief. Das jagte ihr einen Schauer über den Rücken. Weil sie aber nicht wusste, was sie machen sollte ging sie in die Richtung, aus der die Stimme kam.
Na einer Weile kam sie in einen großen Raum. Er war hell erleuchte, sodass ihre Augen nach der langen Dunkelheit wehtaten. „Ah, da bist du ja. Schön, dass du wach bist.“, sagte ein Mann, der in der Mitte stand. „Wer sind sie?“, wollte Rie wissen. „Ich bin derjenige, der dir die Kette gab, weißt du das nicht mehr?“ Der Mann grinste. „Meine… meine Kette?“ Rie sah sich ihre Kette noch mal an und sah, dass sie immer noch leuchtete. „Ja, genau die.“, meinte der Fremde. „Und jetzt brauch ich sie wieder!“
„Neeeein!!!!“
Währenddessen wachte Kensuke am Ufer des Flusses auf. „Was ist passiert?“, murmelte er. Dann fiel es ihm wieder ein. Das Boot. Der Fluss. Die Schlange. „Die Mädchen!“, sagte er erschrocken und sah sich nach ihnen um. „Rie? Asuka?“, rief er, doch bekam keine Antwort. Ken machte sich auf die Suche nach ihnen.
Ein paar Meter von Kensuke entfernt, kam Asuka langsam wieder zu sich. Sie lag noch halb im Wasser und kroch langsam ganz ans Ufer. „Asuka? Rie!!“ Asuka erschrak bei dem Klang ihres Namens. Die Stimme kam aus dem Wald hinter ihr. „Ken? Bist du das?“, fragte sie schwach und musste husten. „Asuka?!“, rief er noch mal und kam zu der Stelle, an der sie lag. „Ist alles in Ordnung mit dir?“ Das Mädchen nickte. „Gut.“, meinte Kensuke erleichtert. Asuka sah sich um. „Wo ist Rie?“, wollte sie dann wissen. Ken schüttelte den Kopf und erklärte ihr: „Ich weiß es nicht. Ich hab schon überall nach ihr gesucht. Aber keine Spur von ihr.“ „Ihr ist doch nichts passiert? Oder?“ „Da mach dir mal keine Sorgen, Asuka. Rie ist ziemlich stark, auch wenn sie es selbst nicht weiß. Komm lass uns sie suchen gehen!“ Sie lächelte und meinte: „Ja, du hast recht. Wir werden sie schon finden!“
Dann gingen sie weiter um Rie zu finden.
Rie lag am Boden. Der Mann hatte mit irgendwas nach ihr geworfen und jetzt tat ihr der Arm weh. Sie sah genau hin und bemerkte einen tiefen Schnitt in ihrem Arm. „Na los, Rie. Sei ein liebes Mädchen und gib mir meine Kette wieder!“ „Was wollen sie mit MEINER Kette? Sie ist doch nichts Besonderes!“ Der Mann lächelte sie an. „Das glaubst du vielleicht. Woher sollst du auch wissen, was es mit dieser Kette auf sich hat.“ Ach ja, und was soll das sein?“, blaffte sie ihn an. „Ganz ruhig. Deine kette ist die karte, die zu dem kejicho führt. Ja, da staunst du was?“ Der Mann war ganz ruhig und lächelte nur. Er musste sich sicher sein, dass er dieses Schmuckstück wieder bekommt, denn sonst würde er doch nicht verraten, was man damit machen kann. „Die karte? Aber wie?“ „Ja, du hast schon richtig gehört. Die Kette kann den Aufenthaltsort des Kejicho zeigen.“ Rie war sprachlos. Das Ding, von dem sie im Fernsehen gehört hatte, kann mit ihrer Kette gefunden werden? „Jetzt gib sie schon her, Mädchen!“ „Warum? Warum habe ich die Kette? Ich hab von dem Kejicho noch nie was gehört!“ Der Mann wurde langsam ungeduldig, lächelte aber noch immer. „Du hast ja eine Menge Fragen, Kleine. Na gut. Dann sag ich es dir. Du bist die Auserwählte. Nur du kannst die Kette aktivieren. Also war die Kette nutzlos für mich. Ich habe dich gesucht und dir die Kette gegeben. Aber deine Eltern hatten irgendwie was dagegen.“ Rie erschrak. „Was soll das heißen?“, fragte sie beunruhigt. Der Mann lächelte fies. „Na ja. Ich musste sie leider ruhig stellen.“ Rie stiegen die Tränen in die Augen. „Soll… soll das heißen, dass du… du sie getötet hast und nicht ein Ein… Einbrecher?“, schluchzte sie. „Ja. Ich konnte ja wohl schlecht überall rum erzählen, dass ich es war. Also musste dieser Einbrecher dafür gerade stehen. Wie ich gehört habe, sitzt er deswegen immer noch im Gefängnis, stimmts?“ Rie wurde richtig wütend. Sie starrte ihn an, sodass das Lächeln des Mannes verschwand. „Sie haben meine Eltern getötet! Warum? Alles nur wegen dieser blöden Kette? Wenn sie ihnen so wichtig ist, dann holen sie sie sich doch! Ich wird sie ihnen nicht geben!!“, schrie Rie wütend, stand auf, lief zu dem Messer hin, mit dem er vorhin nach ihr geworfen hatte und warf es in seine Richtung. Ohne zu sehen, ob sie getroffen hatte, lief sie zu dem Ausgang der Höhle. Der Mann unternahm nichts gegen ihren Fluchtversuch, und das kam ihr komisch vor. Aber das Mädchen lief so schnell sie konnte obwohl ihr Arm fürchterlich wehtat. Nach einer Weile sah Rie einen Ausgang und lief dorthin.
Hinter dem Ausgang war eine Lichtung. Sie trat auf diese Lichtung und sah, dass auf der einen Seite dichter Dschungel und auf der Anderen eine tiefe Schlucht war. Rie ging zu der Klippe um zu sehen, wo sie war und vielleicht, was sie selbst total hirnrissig fand, einen Anhaltspunkt zu finden, wo ihre Freunde waren.
„Ach Rie, du dummes Mädchen. Dachtest du echt, du könntest mir entkommen?“ Das Mädchen erschrak. Die Stimme kam von dem Mann, vor dem sie gerade versucht hatte zu fliehen. Sie bekam riesige Angst war aber immer noch wütend auf ihn. Wieder lachte der Mann. „Und was willst du jetzt machen? Willst du vielleicht von der Klippe springen? Ach ja, das mit dem Messer war keine schlechte Idee.“, meinte der Mann und zog sich das Messer aus dem Oberschenkel. „Wenn sie mir zu nahe kommen, springe ich!“, sagte Rie fest entschlossen. Abermals verschwand das Lächeln von seinem Gesicht. „Du keine Göre, du machst mehr Schwierigkeiten als ich dachte, aber willst du wirklich springen? Die lebst doch gerne, oder?“ „Ja, ich lebe gerne, aber meine Eltern auch! Und die haben sie ja umgebracht! Also können sie ja ruhig noch mich auf dem Gewissen haben. Das würde sie doch nicht stören, oder?“ Rie starrte ihn immer noch wütend an. “Du machst echt eine Menge Ärger. Ok, wenn du das so willst, dann bring ich dich eben um!“ Sie erschrak. Hatte sie es jetzt zuweitgetrieben? Muss sie jetzt sterben? Rie wollte nicht sterben, aber dem Kerl auch nicht die Kette überlassen. Diese hielt sie fest in ihrer Hand. Der Mann kramte ein Messer hervor und ging damit auf das Mädchen zu. „Na gut, dann machen wir jetzt eben Schluss. Schön dich kennen gelernt zu haben!“, meinte der Mann ironisch. Gerade als er zustechen wollte hörte Rie eine Stimme die „Nein!“ rief. Ein paar Sekunden später kam Kensuke aus dem Dschungel und schlug dem Kerl das Messer aus der Hand, so dass er zurücktaumelte. „Rie bist du in Ordnung?“, fragte er aufgeregt. Sie nickte nur und Tränen liefen ihr übers Gesicht. „Da bin ich aber froh!“, meinte Ken. „Asuka!“ Auf Kensukes Ruf hin kam Asuka aus dem Dickicht und lief zu ihrer Freundin. “Rie, alles klar? Wir haben und solche Sorgen gemacht!“, sagte sie mit Tränen in den Augen. „Mach so was nie wieder, ok?“ „Ok.“, antwortete Rie. „Was wollt ihr denn hier? Jetzt hätte ich die Kette fast gehabt!“, schrie der Mann von weiter hinten und die Drei drehten sofort die Köpfe zu ihm hin. Kensuke stellte sich vor die Mädchen und sagte zu dem Mann: „Was auch immer passiert ist, und weshalb sie diese Kette haben wollen ist mir egal, aber meiner Freundin tun sie nichts an, verstanden?“ Rie wurde wieder rot, aber Asuka bemerkte es nicht, weil sie gerade dabei war ihre Wunde notdürftig zu verbinden. „Verdammt! Aber ich hole mir die Kette noch! Darauf könnt ihr euch verlassen!“, rief der Mann wütend und verschwand im Dschungel.
„Danke ihr Beiden!“, meinte Rie. „Kein Problem. Aber jetzt lasst uns erst mal einen Schlafplatz suchen.“, schlug Kensuke vor. „Ja, gute Idee.“, stimmte Asuka ihm zu. „Ok.“, sagte Rie überglücklich ihre Freunde wieder zu haben.