Fanfic: Kejicho
Kapitel: Kapitel 2 - Ein Traum?!
So, weiter gehts!
Danke für die lieben Kommis!
Hoffe das Kapi gefällt euch auch. (Ist bis jetzt mein Lieblingskapi ^...^)
Bye, angi-chaaan ^.^
Am nächsten Morgen ging Rie, wie jeden Tag, runter zum Tierheim. Sie half dort aus und verdiente sich da ein bisschen Geld. Den ganzen Vormittag verbrachte Rie dort. Aber so richtig konzentrieren konnte sie sich nicht, denn das Erlebnis vom Vorabend ließ ihr keine Ruhe. Kensuke hatte sie bis zu ihrer Tür begleitet und war dann selbst nach hause gegangen. Er war total nett zu ihr gewesen. Obwohl er so berühmt war.
Nach der freiwilligen Arbeit ging sie in die Stadt um etwas zu Mittag zu essen. Sie ging in ihr Lieblingscafé und setzte sich in die nähe das Fernsehers, wie sie es immer machte. Als ihr essen eingetroffen war, kam gerade der Bericht von Kensuke, den sie gestern gedreht hatte. „Der junge Keji-Champion Kensuke Asuno ist zurzeit wieder in Tokio. Letzte Woche konnte er wieder in einem schweren Kampf gegen seinen stärksten Rivalen Arata Hori gewinnen.“, sagte der Moderator und sie zeigten Ausschnitte aus seinem Kampf. „Einige vermuten, dass er derjenige ist, der das sagenumwobene Kejicho, ein Amulett, das seinem Besitzer unglaubliche stärke verleiht, finden kann. Seinen nächsten Kampf hat Kensuke Asuno erst in zwei Monaten wieder…“ Kejicho? Ein Amulett, das seinen Besitzer unglaublich stark machen soll? Ken soll es finden können? Rie hatte von alldem noch nie etwas gehört.
Als sie fertig war mit essen, ging sie langsam wieder nach hause. Auf dem Weg dorthin kam sie an einigen Geschäften vorbei, in deren Schaufenster sie hineinsah. Rie tat das oft. Eigentlich sah ihr Tagesablauf so aus, seitdem sie nach Tokio kam. Warum sie nach Tokio kam hatte das Mädchen noch niemandem erzählt.
In ihrer Wohnung angekommen legte sie sich aufs Bett und betrachtete ihren Glücksbringer. Es war eine silberne kette, mit einem japanischen Symbol drauf. Sie hatte diese mal von jemandem bekommen und trug sie seitdem immer bei sich. Sie betrachtete die Kette noch eine Weile und schlief dann ein.
In der Nacht hatte Rie schlimme Albträume. Sie sah, wie sie mit Ken unterwegs war und etlichen Monstern und Kreaturen über den Weg liefen. Und währenddessen leuchtete immer ihre Kette. Diese Kette. Was hatte das zu bedeuten? Warum diese kette? Was war mit ihr? Ist sie etwas Besonderes? All diese Fragen quälten Rie noch die ganze Nacht.
Am nächsten Morgen hatte sie sich entschlossen Ken zu suchen. Sie musste mit ihm über ihren Traum und über das, was der Reporter in den Nachrichten gesagt hatte, reden. Sie fühlte sich unwohl, als ob etwas Schlimmes passiert. Rie machte sich Sorgen. Um Ken. Diese Wesen, die das Mädchen in ihrem Traum sah, machten ihr angst. Auch wenn sie wusste, dass das eigentlich Blödsinn war. Es war nur ein Traum. Nur ein Traum? Rie wusste es nicht.
In einer Zeitung, die sie auf dem weg fand, hatte sie gelesen, dass kensuke sich in dem Hotel Fujiyama aufhält. Vor dem Hotel angekommen, sah Rie eine riesige Menschenmenge stehen. Sie erkannte, dass das alles Reporter oder Fans waren, die nur darauf warteten, das Kensuke sich zeigte. „Was mach ich den jetzt? An den ganzen Menschen komm ich nie vorbei. Aber ich muss doch mit ihm reden!“, dachte Rie niedergeschlagen. Plötzlich wurde sie durch den Jubel einiger Menschen aus den Gedanken gerissen. Kensuke kam gerade aus dem Hotel und wollte in seine Limousine steigen, als er Rie einige Meter weiter hinten stehen sah. Er winkte ihr zu als wollte er sie bitten näher zu kommen. Ihr war das furchtbar peinlich, denn alle Reporter und Fans sahen sie nun an. Ohne die Leute weiter anzusehen, lief sie durch eine Lücke in der Masse zu ihm und sie stiegen gemeinsam in das Auto.
„Das wird ein paar schöne Gerüchte geben“, sagte Kensuke lächelnd. „Kensuke, äh ich meine Ken, kann ich kurz mit dir reden?“, fragte Rie ihn niedergeschlagen. Er scheint bemerkt zu haben, dass es etwas Ernstes war, denn er hörte sofort auf zu lächeln. „Ja, klar. Was ist los?“ Sie wusste nicht, wie sie es ihm erklären sollte, fing aber an ihn von dem Traum zu erzählen. Eigentlich wollte sie ihm noch etwas von den Worten des Moderators erzählen, lies das aber weg. „Ach so ist das. Und dieser Traum bedrückt dich jetzt?“ Rie nickte. „Aha. Aber ich glaube, du musst dir keine Sorgen machen. Das war nur ein Traum. Deine Kette sieht doch ganz normal aus. Und Monster gibt es auch nicht mehr.“, versuchte Ken sie zu beruhigen, aber Rie bemerkte, dass er sich selbst nicht so sicher war. „Ich bin gerade auf dem Weg in das Haus meiner Eltern. Hast du nicht Lust mitzukommen? Ich würde mich freuen!“ „Erlauben das deine Eltern?“, wollte Rie noch wissen. „Ach die sind sowieso nicht zu hause. Und wenn du da bist kann ich mich mal mit jemand unterhalten, der nicht zum Personal gehört.“ Kensuke grinste. Rie nickte und grinste zurück.