Fanfic: Kejicho

Kapitel: Kapitel 3 – Der Anfang einer langen Reise

So und weiter gehts!!!
Hoffe es gefällt euch wieder und danke für die lieben Kommis!!!
Bye, angi-chan ^-^

Es waren zwei Tage vergangen, seitdem Rie bei Kensuke „eingezogen“ ist. Kensukes Diener hatten all ihre persönlichen Dinge hergeholt und sie hatte ihr eigenes Zimmer bekommen. Das Zimmer allein war schon größer, wie ihre ganze Wohnung und so gut gegessen hatte sie schon lange nicht mehr.
Trotzdem fühlte sie sich unwohl. Diesen… Traum hatte sie jetzt jede Nacht und das Mädchen konnte ihn immer noch nicht verstehen. Was sehr beunruhigend war.
Ken bemerkte, dass es ihr nicht so gut geht und versuchte sie immer zu trösten. Aber es half nichts. Nach jedem Traum war sie noch beunruhigter.
An diesem Abend ging Rie früh ins Bett, weil sie sehr müde war und noch mal über diesen Traum nachdenken wollte. Das Mädchen wollte nicht schlafen, weil sie Angst hatte, wieder diesen Traum zu haben.
Aber irgendwann musste sie ja schlafen. Als sie gerade ihre Augen schließen wollte, wurde sie plötzlich geblendet. „Was ist denn jetzt?“, fragte sich Rie. Ihre Kette, sie leuchtete!!! Wie in ihrem Traum.
„Rie… Rie… komm… such mich. Nur du kannst es… Rie…“ Die Stimme kam aus der Kette!? Das Mädchen bekam Angst. Eine Kette, die spricht? Das kann nicht sein.
„Folg mir!“, kam es von der Kette und ein Lichtstrahl ging von ihr aus und führte in den Wald hinein. Rie hatte Angst. Aber sie wollte auch wissen, was es mit dieser Kette auf sich hatte. Deshalb zog sie sich schnell wieder an und kletterte aus dem Fenster. Es war inzwischen 11 Uhr und damit dunkel. Das Mädchen irrte durch den Wald, immer dem Licht hinterher. Im Dunkeln wirkte dieser Wald gefährlich und unheimlich. Aber Rie achtete nicht darauf und lief einfach weiter.
Nach ein paar Minuten kam sie an die Küste. „Ich wusste gar nicht, dass der Strand so nah ist.“, sagte sie laut vor sich hin. Das Licht schien aus dem Fels der Klippen zu kommen, aber da war nichts. „Was mache ich den jetzt?“, fragte sie sich. „Rie?“, rief jemand hinter ihr. Sie drehte sich um und sah Kensuke. „Ken? Was machst du hier?“, fragte Rie überrascht. Er stand komplett angezogen mit seinem Holzschwert im Gürtel vor ihr. „Ich habe gesehen, dass du aus deinem Zimmer geklettert bist,…“ erklärte er ihr „…und bin dir hinterher gelaufen. Ich hab mir Sorgen gemacht.“ Rie sah zu Boden. „Es tut mir leid, Ken! Aber… meine Kette! Die fing plötzlich an zu leuchten und sie hat zu mir gesprochen!! Ich wollte endlich wissen, was dieser Traum zu bedeuten hatte.“ Kensuke lächelte sie an. „Ist schon ok. Ich wusste, dass du solange suchen musst, bis du die Antwort gefunden hast. Und darum bin ich hier. Ich werde dir helfen und im Notfall werde ich dich beschützen.“ Rie wurde wieder rot. Aber diesmal verbarg sie es nicht. Sie lächelte ihn an und sagte: „Danke!“
Nun wanden sie sich beide der Wand zu. „Hier muss irgendwas sein…“, dachte Kensuke laut und trat an die Wand heran. Aber es war nichts zu finden. „Ah, warte. Meine Kette!“ Rie nahm ihre Kette ab und hielt sie in die Nähe der Wand. Kurz darauf öffnete sich eine große Höhle, in der eine Treppe nach unten führte. „Gehen wir?“, wollte Kensuke von Rie wissen. „Gehen wir!“
Kensuke ging vor und Rie hinterher. Es war stock dunkel und sie konnten sich nur vorantasten. „Was meinst du, was wir dort unten finden werden?“, fragte Rie ängstlich. „Ich weiß es nicht.“, meinte Ken.
Am Ende der Treppe angekommen sahen sie ein paar Meter entfernt einen Ausgang. Langsam gingen sie darauf zu und als sie hindurch gingen, trauten sie ihren Augen nicht. Sie standen auf einer Klippe und vor ihnen war ein riesiges Tal. Es war ein Dschungel mit Flüssen und Seen. „Wie kann so etwas hier unten existieren?“, wunderte sich das Mädchen. Kensuke war genauso überrascht, dann er hatte auf die Frage keine Antwort. „Lass uns mal ein bisschen umsehen.“, sagte er dann schließlich. Rie nickte und folgte ihm.
Der Dschungel war riesig. Sie begegneten vielen Tieren, von denen Rie besonders begeistert war. Plötzlich blieb Kensuke stehen, sodass sie beinahe in ihn hinein lief. „Was ist los?“, wollte sie wissen, als er das Holzschwert gezogen hatte. „Hier ist jemand.“, meinte er nur und lauschte weiter.
Rie bekam Angst sie sah sich um und entdeckte etwas in einem Busch hinter ihr. Sie bekam einen Schrecken und schrie auf.