Fanfic: Kejicho

Kapitel: Kapitel 6 - Der Tempel

So, weiter gehts!!!

Hoffe das Kapi gefällt euch!!

Bye, angi-chan ^.^

Als sie sich ein Nachtlager gebaut hatten, erzählte Rie alles, was an diesem Tag in der Höhle passiert war. Ihre Freunde waren genau so geschockt, wie Rie es war. „Dieser Mann hat deine Eltern getötet nur um dir diese Kette zu geben?“, fragte Asuka ungläubig. Ihre Freundin nickte. „Ja, so hat er es mir erzählt. Ich konnte es erst auch nicht glauben, aber er scheint die Wahrheit gesagt zu haben. Der Einbrecher, den sie verhaftet hatten hatte die ganze Zeit behauptet, dass er reingelegt wurde. Und ich… ich konnte nie sauer auf ihn sein. Vielleicht habe ich unterbewusst gemerkt, dass er es nicht war sondern jemand anders.“ Asuka verstand sie. „So, wir sollten jetzt alle eine Runde schlafen, besonders du, Rie. Der Tag war ziemlich anstrengend.“, warf Kensuke ein. „Ja, das ist eine gute Idee.“, gähnte Asuka und auch Rie war einverstanden. Dann wünschten sie sich noch eine gute Nacht und schliefen ein.

Am nächsten Morgen sammelten sie im Dschungel Früchte und Beeren, die sie zum Frühstück aßen. Eine Stunde später machten sie sich wieder auf den Weg. „Was macht deine Verletzung?“, wollte Kensuke von Rie wissen. „Alles ok.“, sagte diese.

Nach einer Weile blieb Rie plötzlich stehen. „Was ist denn los?“, wollte Asuka wissen. Doch sie antwortete nicht und zog ihre Kette hervor. Sie leuchtete. Kensuke und Asuka erschraken, weil sie dachten, dass wieder etwas passieren würde. Doch Rie beruhigte sie: „Keine Sorge. Es passiert nichts. Die Kette sagt uns nur, wo wir hingehen sollen.“ Danach ging sie einfach geradeaus. Ihre Freunde sahen sich verdutzt an, gingen dann hinterher.

Nach einer halben Stunde kamen sie an eine Felswand mit einer Höhle. „Oh nein, schon wieder eine Höhle“, seufzte Asuka. Auch Rie hatte eigentlich genug von Höhlen. Trotzdem ging sie einfach hinein. Es war wieder stock dunkel, genau wie in den anderen Höhlen. Aber diesmal kamen sie recht schnell in einen riesigen Raum mitten drin. Dieser Raum war bestimmt so groß, wie ein Fußballstadion. In der Mitte war ein riesiger See und dahinter konnte man einen Umriss erkennen. Aber was es war konnte man nur raten. „Seht ihr das? Da in dem See? Was ist das?“, fragte Rie die anderen Beiden und ihre Stimme hallte in diesem großen Raum wider. „Also, ich sehe nichts.“, meinte Asuka. „Aber ich. Das sieht aus wie ein Gebäude.“, sagte Ken. Rie gab ihm Recht. „Ja, dass glaube ich auch. Meine Kette sagt mir zumindest, dass wir dahin müssen.“ „Ja, aber wie?“, wollte ihre Freundin wissen, denn es gab weder eine Brücke noch ein Boot. „Ich weiß es nicht.“, antwortete ihr das andere Mädchen.

Gerade, als sie sich umsehen wollten fing die Kette noch stärker an zu leuchten und eine Brücke tauchte aus dem Wasser auf. „Äh, wie… was?“, stammelte Asuka. „Ich glaube das war die Kette. Wenn das die Kette war, dann müssen wir ganz in der Nähe sein.“, murmelte Rie. „In der Nähe? Von was?“, fragte Asuka. „Na von dem Kejicho!“

So überquerten sie die Brücke. Alle drei hatten ein unangenehmes Gefühl, aber, wenn sie je das Geheimnis dieses Kejichos herausfinden oder wieder nach hause wollten, mussten sie jetzt zu diesem Gebäude. Rie hatte ein bisschen Angst davor, noch mehr über ihre Vergangenheit herauszufinden. Die Weise, auf die ihre Eltern gestorben sind hatte sie beunruhigt.

Na ein paar Metern, wie viele wussten sie nicht, kamen sie vor einen riesigen Tempel, der auf einer großen Insel mitten in dem See stand. „Wow.“, meinte Asuka. Kensuke stimmte ihr zu. „Ich glaube, wir müssen da rein.“, sagte Rie nicht sehr begeistert. Auch ihre Freunde wollten nicht so gerne dort hineingehen. Aber sie entschlossen sich es dennoch zu wagen.

Der Tempel war ziemlich alt und überall waren Drachenstatuen aufgestellt. Einige waren auch schon beschädigt und an ein paar Stellen fehlten sie ganz. Der erste Raum war ziemlich groß. Er erinnerte Rie irgendwie an eine Empfangshalle in einem Hotel. Aus diesem Raum führten drei Gänge noch tiefer in den Tempel. „Welchen nehmen wir?“, fragte Kensuke, der sein Schwert schon gezogen hatte. „Ich weiß es nicht.“, antwortete Rie. „Sagt deine Kette nicht, wo wir lang sollen?“, meinte Asuka. „Ich kann es ja mal versuchen.“ Sie hörte genau hin, doch die Kette blieb stumm. Sie schüttelte den Kopf. „Oh…“, murmelte Asuka. „Wie werden es wohl auf gut Glück versuchen müssen.“, bemerkte Ken. „Ja, und welchen Gang nehmen wir?“, wollte Rie wissen. „Lasst uns den in der Mitte ausprobieren.“, schlug Asuka vor. Da die anderen Beiden keinen besseren Vorschlag hatten, nahmen sie den Mittleren Gang.

„Wir sollten aber vorsichtig sein.“, warnte Rie noch.

Der Gang führte immer gerade aus. Da an den Wänden Fackeln hingen, war der Weg genug erleuchtet, um ihn entlangzugehen, ohne sich irgendwie zu verletzen. Gerade, als Rie seelenruhig weitergehen wollte, rief Kensuke „Stopp!!“ von hinten. Sie blieb sofort stehen. „Pass auf. Da ist eine Falle.“, fügte er noch hinzu. Das Mädchen sah auf den Boden und bemerkte einen Draht, der über den Weg gespannt ist. Wäre sie dort gegen gekommen, wäre irgendein Mechanismus aktiviert worden. Was genau passiert wäre, wollte sie gar nicht wissen. Rie stieg über die Schnur hinweg und bedankte sich bei Kensuke.

Auf ihrem Weg begegneten sie noch einige solcher Fallen. Aber nie wurde jemand ernsthaft verletzt. Dann kamen sie endlich an das Ende des Tunnels. Sie kamen in einen weiteren riesigen Raum, der fast leer war. Nur in der Mitte stand ein Altar.

Rie ging vor und sah etwas auf dem Altar liegen. Es sah aus, wie ein Amulett. Sie wollte es nehmen doch von hinten warf jemand etwas nach ihr. Rie konnte sich noch rechtzeitig ducken und erkannte, dass es ein Messer war und wusste sofort, wer das gewesen sein musste.