Fanfic: Heiraten für Fortgeschrittene
wackelige Ding an das Fenster und rüttelte an dem Gitter. Schade. Wäre ja auch zu schön gewesen! , dachte er bei sich und sank auf den Stuhl zurück. Es hatte keinen Sinn. Hier würde er nie rauskommen. Egal, was er versuchte und auch wenn die Gitterstäbe morsch erschienen. Sato blickte auf den wackelnden Stuhl.
„Vielleicht…“
Er schupste den Stuhl beiseite und hielt sich mit aller Kraft an den Gitterstäben fest. Diese konnten diesem Gewicht nicht lange standhalten und somit war dieses Problem Vergangenheit. Wieder in Freiheit lief er auf die, nicht weit entfernte, Straße und versteckte sich zunächst hinter zwei Mülltonnen. Der Grund, waren zwei seiner gestrigen Geiselnehmer, die nun Ausschau haltend ihre Runde machten. Sie verschwanden hinter einer Ecke und Sato erkannte seine Gelegenheit. Schnell sprang er hinter seinem Versteck hervor und rannte auf eine kleine Gasse hin.
„Hey!“, riefen die rauen Stimmen und liefen ihm hinterher.
Seitenstiche machten seinem Körper schwer zu schaffen und sein Atem ging immer schneller. Bald würde er Pause machen müssen. Und dann würden sie ihn zurückbringen. Hinein in den dunklen Keller.
Auf seinen letzten Metern begegnete ihm ein älterer Mann. Seine grauen Haare standen ihm zersaust in alle Ecken und sein forschendes Gesicht fixierte den Schwarzhaarigen vor ihm. Mit einer Handbewegung packte er ihn am Arm und zerrte ihn in eine Tür, die er sorgfältig verschloss und danach aus dem Fenster blickte.
Seto
Zurück zu unserem „Karl“. Heute sehen sie die Folge: „Liebst du mich oder liebst du nur dich?“
Platoschuhe stolzierten auf ihn zu und ließen „Karl“ seufzen. Das war doch wirklich ein Alptraum.
„Hallo, mein Liebling!“, sagte Martina und drückte „ihren Seto“ (>_< Wie oft hatte er ihr schon gesagt, sie solle ihn nicht so nennen!)
„Du erdrückst mich!“, antwortete dieser und holte verzweifelt nach Luft. „Was willst du hier?“
Erschrocken fasste sich die Blonde ans Herz.
„Also wirklich, freust du dich etwa nicht?“
Nein, das tat er wirklich nicht. Jetzt war Yoko weg und er war allein mit dieser Frau. Schlimmer konnte es nun wirklich nicht mehr kommen!
„Martina, wann merkst du endlich, dass unsere Beziehung am Ende ist?“
„Wegen diesem Girlie? Ha! Da lach ich doch nur drüber! Du willst mir doch nicht wirklich erzählen, sie sei besser als ich? Hau ab, du kleine Fellbürste!“, sagte sie zu Mokuba, wobei der Kleine ihr noch einen giftigen Blick zu warf und dann aus der Tür verschwand. Seto blickte ihm hinterher, doch seine Gedanken waren in diesem Moment einzig und allein bei Yoko. Er würde es sich nie verzeihen können, wenn ihr etwas zustoßen würde. Der Zeit wurde sein Hemd aufgeknöpft und sein Mantel von seinem Körper befreit…
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Hoffe es hat euch gefallen und ihr schreibt mir was dazu. Wäre total nett!
lg, Ashley