Shamantournement
Frau, “Gut komm mit du kannst heute Nacht bei mir übernachten:” Sie drehte sich um und ging los. Lu folgte ihr. “Vielen Dank!”
Die Frau antwortete nicht. Sie gingen weiter, bis zu einem Haus am Rande der Stadt kamen. Das junge Asakura-Mädchen folgte der Frau hinein. Drinnen bot ihr die Frau einen Stuhl an einem Tisch an. Brav setzte sie sich. Kurz verschwand die Frau, kam aber einen Moment später mit einem Tablett voller Essen zurück. Sie stellte es in die Mitte des Tisches, bevor sie sich ebenfalls setzte. “Iss etwas. Ich habe noch einige Fragen an dich, dies könnte etwas länger dauern.” Gehorsam begann Luna zu Essen. “Mein Name ist Lilirara. Wie heißt du?”, fragte Lilirara. “Mein Name ist Luna Asakura.”, antwortete Luna. “Asakura?!?”, wiederholte Lilirara. Luna nickte. “Was macht ein Mädchen aus einer Stadt, aus einer Stadt in Japan, ganz allein in der Nordamerikanischen Wüste?”, fragte die Schwarzhaarige. “Ich bin auf dem Weg nach Dobie-Village. Der Heimat des Patchee-Stammes.”, antwortete Luna, “Ich bin auf dem Weg zum Schamanenturnier…” “Dreh um! Das Turnier ist viel zu gefährlich für dich!”, sagte Lilirara laut. Doch die Asakura schüttelte mit dem Kopf: “Nein ich kann nicht! Ich muss jemanden aufhalten! Sollte ich es nicht auf dem Weg dorthin schaffen, muss ich es in Dobie-Village schaffen!” “Wen willst du aufhalten?”, fragte Lilirara. “Ich muss Hao aufhalten! Und die X-Laws!”, antwortete Luna, “Ich kann ihre Vorhaben nicht zulassen!” (*augenverdreh* wie edelmütig…ØØ) “Hao… Er ist also doch zurück…”, murmelte Lilirara. “Was meinen sie?”, fragte Luna neugierig. “Vor 500 Jahren, lebte ein mächtiger Schamane Namens Hao. Sein Ziel war es ein reines Schamanenkönigreich zu gründen und alle Nicht-Schamanen töten. Sein Plan wurde damals durchkreuzt. Doch durch seine Macht, konnte er sich reinkarnieren.” “Er… er hat vor 500 Jahren schon einmal gelebt???” “Ja. Aber mehr werde ich dir nicht erzählen.”, meinte Lilirara, “Hier ist eine Karte. Auf ihr ist der genaue Weg nach Dobie-Village eingezeichnet. Nun geh schlafen!” Luna nickte und tat wie ihr gesagt, sich schlafen legen.
Inzwischen in Dobie-Village, beim Oberhaupt der Patcheen, Goldva:
“Großer Geist… Meint ihr, sie ist dieser Aufgabe gewachsen?”, sagte Goldva ehrfürchtig. “Ja”, ertönte eine Stimme, “Nur so lernt sie ihr Fähigkeiten richtig kennen.” “Ich hoffe, für sie, dass es gut geht. Aber müssen die beiden anderen auch daran beteiligt sein?” “Ja sie müssen, sonst funktioniert es nicht.” “Wie ihr meint, Großer und allwissender Geist. Wie ihr meint…”
Wieder bei Luna:
Sie schlief noch. Plötzlich wurde sie von einem weißen Lichtstrahl eingehüllt. In diesem schwebte sie für kurze Zeit, landete aber dann wieder sanft auf dem Bett.
Als sie am nächsten Morgen wieder ihre Augen öffnete, bemerkte sie sehr schnell, dass sie nicht mehr in Liliraras Haus lag, sondern in einem Zelt. Erschrocken setzte sie sich auf. //Wo bin ich?!?!”//, dachte sie panisch, //Moment! Dieses Zelt… Das… Das ist Haos Zelt!!!!// Panisch sah sie sich nach Hao um, aber von ihm war keine Spur. Erleichtert atmete sie auf. Erschrak aber sofort wieder, als Opacho ins Zelt kam. “Hao-sama!”, rief sie, “Guten Morgen! Habt ihr gut geschlafen?” //Hao? Wo?//, dachte sie, //Er ist doch gar nicht da, oder doch?// Etwas panisch sah sie an sich herab. Was sie sah gefiel ihr ganz und gar nicht. Sie sah nicht auf ihren Busen herab, sie sah nicht ihre Beine. Sie sah nichts, was ihrem Körper gleichte. Es war nicht ihr Körper, sondern Haos, das wurde ihr erst bewusst, als Opacho sie erneut ansprach. “Hao-sama? Ist etwas nicht in Ordnung?” “Nein, alles in Ordnung, es geht mir gut.” //Abgesehen, davon, dass ich in Haos Körper bin, ist alles gut!//, fügte sie in Gedanken hinzu. “Kommt mit nach draußen, es gibt Frühstuck! Euer Leibgericht: Curryreis.”, sagte Opacho. Luna stand auf und folgte der kleinen nach draußen. Zusammen mit “ihren” Freunden aß sie etwas. Anschließend sagte sie laut: “Hört mir bitte gut zu! Ich muss weg, werde aber bald zurück sein. Bleibt bis zu meiner Rückkehr hier und wartet!” Stumm nickten alle, verfolgten sie aber doch heimlich. Luna stand auf und machte sich auf der Suche nach ihrem Körper. Spirit of fire half ihr dabei.
Währenddessen bei Haos Seele:
Er wachte auf, bemerkte aber sofort, dass er nicht in seinem eigenen Körper war. Er war in Marcos Körper, dem eines X-Laws. Da die X-Laws noch schliefen, bemerkten sie nicht wie er sich wegschlich, dachte er zumindest, denn Lyserg und die anderen verfolgten ihn heimlich.
Währenddessen bei Lunas Körper:
Marco setzte sich, in Lunas Körper, auf einen Felsen und beschloss zu warten. Luna sah ihren Körper schon von weitem. //Da ist er! Ich hoffe Hao weiß wie wir wieder in unsere Körper kommen. Mir gefällt die Situation nicht.//, dachte sie und landete direkt vor ihrem Körper. Marco stand auf, als er Hao sah. Er grummelte seinen Namen. “Hao… Was willst du?” “Hao? Ich bin nicht Hao… (*TT*)”, antwortete Luna und ließ den Kopf etwas hängen, “Und ich dachte Hao wäre in meinem Körper…” Enttäuscht ließ sie sich auf einem Felsen nieder. “Du bist eine von denen die uns gestern den Zutritt zu dem Kino verweigern wollten, oder? Mein Name jedenfalls ist Marco. Und deiner?”, fragte Marco und ließ sich ebenfalls auf einem Felsen nieder. “Mein Name ist Luna Asakura.”, sagte sie., “Wo ist Hao?” “Wo ist mein Körper?”, fragte Marco. “Das ist wohl die große Preisfrage…” Auf einmal meldete sich Yuriko zu Wort: “Wem soll man da noch glauben?? Wer auch immer jetzt Luna ist: Jemand kommt. Er hat blonde Haare und trägt eine Brille.” Marco sprang auf: “Das ist mein Körper!” “hoffentlich mit Haos Seele…”, meinte Lu. Der Blonde kam Näher. “Hao…”, sagte Lu, als er vor ihr stand. “Ja”, entgegnete er, “Hat jemand von euch ´ne Idee, wie wir wieder in unsere normalen Körper kommen?” Alle schüttelten den Kopf. “Ich hoffe wir finden schnell ´ne Lösung. Ich will wieder in meinen Körper.”, seufzte Luna. “Ich wäre auch lieber in meinem.”, sagte Hao. “Denkt ich hab Lust, den Rest meines Lebens als Mädchen zu verbringen!?”, rief Marco. “Man kann ja nie wissen…”, stachelte Hao. “Was soll das heißen!?”, rief Marco. Luna und Hao fingen lauthals an zu lachen. Erst nach einigen Minuten hatten sie sich wieder gefangen. “Jetzt mal im Ernst. Wir müssen eine Lösung für dieses Problem finden!”, sagte Luna. Die beiden anderen nickten. Dann setzten sie sich auf die Felsen. //Vielleicht kann ich sie so zur Vernunft bringen?… Aber wie? Es wäre einfacher, wenn wenigstens ich meinen Körper zurück hätte…//, dachte Luna und seufzte, //Wer auch immer dies getan hat… Ich hoffe er macht es so schnell wie möglich Rückgängig… Ich fühle mich so unwohl als Junge…// Erneut seufzte sie. //Gibt es nicht irgendein Schamanenzauber dagegen? Ach, Mist! Warum hab ich dieses Schamanenzauberbuch nicht mitgenommen? Dann hätte ich sicher schon eine Idee… Aber jetzt? Ich weiß jeder, was ich jetzt machen soll, noch wie ich die beiden Gruppen davon abhalten könnte, ihre Vorhaben zu verwirklichen… Luna! Denk nach! So schwer kann das doch nicht sein! Was soll ich nur tun??// Nachdem sie den ganzen Tag überlegt hatten und sie immer noch keine Idee hatten, fingen Hao und Marco an zu streiten. (Sieht natürlich so aus, als würden Luna und Marco streiten, und Hao steht daneben und versucht die beiden zu beruhigen XDDDDD) “Das ist alles nur deine Schuld, Hao!”, schrie Marco ihn an. “Wieso ich?! Ausnahmsweise hab ich nichts getan!”, gab Hao zurück. “Jungs! Beruhigt euch! Ich glaube nicht, dass es in so einer Situation gut ist zu streiten!”, warf Luna ein, “Also hört endlich auf und gebt Ruhe!” Mit diesen Worten legte sie sich hin und schloss die Augen. “Sie hat Recht.”, meinte Marco, “Wir sollten Ruhe bewahren.” Nun legten sich auch Marco und Hao zum Schlafen hin. Kurze Zeit später waren alle eingeschlafen.
In der Nacht wurden die drei erneut von diesem weißen Lichtstrahl eingehüllt und tauschten die Körper.
Als Luna am nächsten Morgen aufwachte, war Marcos Körper verschwunden. Im Halbschlaf stand sie auf und setzte sich richtig hin. //Wo ist er?//, dachte sie. Neben ihr (natürlich mit etwas Abstand^^°°) erwachte nun auch ihr Körper aus seinem Schlaf. “Morgen…”, murmelte Luna. “Morgen…”, kam es zurück, “Wo ist Marco?” “Marco?”, sagte Luna etwas verwirrt, “Das bedeutet, dass nun Hao in meinem Körper ist…” “Scheint so. Marco hat anscheinend auf wundersame Weise seinen Körper zurück.”, meinte Hao. “Ich will auch…”, grummelte die Weißhaarige. “Denkst du ich nicht!”, sagte Hao etwas lauter. “Doch, doch…”, sagte Luna. “Wir sollten lieber weiterüberlegen, was wir nun tun sollten.”, meinte Hao und Luna nickte. Beide setzten sich wieder auf die Felsen.
Sie überlegten den ganzen Tag und fanden doch keine Lösung, also blieb ihnen nichts anderes übrig, als eine weitere Nacht zusammen in der Wüste zu verbringen. (Sie schlafen immer noch getrennt! XD)
Mitten in der Nacht wurde Luna geweckt, es war Hao, er hatte sie wachgerüttelt. Langsam öffnete sie die Augen. „Wach auf Luna!“, rief er, „Wir haben ein Problem!“ „Was ist los?“, fragte sie und drehte sich zu ihm. „Wie ich schon sagte: WIR HABEN EIN GROßES PROBLEM!!!“, meinte Hao. „Was für ein Problem, denn?“, fragte Luna, die sich mittlerweile hingesetzt hatte. „Naja…“, begann Hao, „Du… Ich… Wie soll ich das erklären?“ „Komm auf den Punkt!“, drängte Luna. „Soll ich so direkt auf den Punkt kommen?“, kam es von Hao. „JA!“, sagte Luna genervt. „Wie du willst…“,