Drachengeist
gesagt, dass die Wesen dort draußen nicht hier her können, aber es gibt ein Wesen das über diese Welt fliegt. Es wird das „allsehende Auge“ genannt. Es krallt sich alles was es erblickt und daher weiß keiner wie es aussieht, weil keiner überlebte der es sah. Es taucht immer am ersten Tag des neuen Monats hier auf, wenn es dunkel wird und krallt sich jedes Geschöpf, das es finden kann. Die kleinen Wesen haben mir diese Höhle gezeigt und nun erinnere ich sie daran, wann sie sich verstecken müssen.
Wir werden die Nacht hier verbringen, denn Morgenfrüh ist es weg“.
„Aber... aber woher weißt du denn das?! Diese Wesen können es dir doch nicht erzählt haben!?“
„Nein“, jetzt klang seine Stimme merkwürdig, als ob jemand zweites noch zur selben Zeit das gleiche sagen würde wie er, „da gibt es etwas, das du wissen solltest: Ich kann die Gedanken anderer Personen lesen, aber diese Fähigkeit konnte ich nicht immer, nein nach ein paar Wochen oder Monaten ist es passiert: Ich konnte hören, was diese Wesen dachten und ich weiß auch, was du jetzt gerade denkst!“, seine Stimme war ernst und seine Augen schienen zu leuchten.
Voller schreck setzte sich Jessica auf den
nackten, kalten Steinboden; so weit wie möglich von dem Jungen weg, der ihr erzählt hatte, er könne ihre Gedanken lesen und sie noch mehr verwirrt und schockierter gemacht hatte; Jáy.
„Wo bin ich hier nur gelandet? Werde ich je wieder zurück nach Hause kommen?
Warum bin ich nur in dieses Haus gegangen! Was ist denn mit diesem Jungen überhaupt los?! Ich weiß nicht, kann ich ihm glauben? Aber das ist doch Unsinn! Kein Mensch kann Gedanken anderer Leute lesen! Warum sollte dann überhaupt er das können!?“
Lange Zeit saßen sie still herum, dachten nach und sprachen kein Wort. Irgendwann legte sich Jessica auf die Seite und schlief ein.