°Liebe und Kampf°

Ich würde mich über eure Kommis freuen um zu wissen was ich verbessern kann!
reader_font_size
reader_line_height
reader_width

Viele gedanken und ein Wunder?

Tsunade stand am Fenster und beobachtete wie die Regentropfen gegen die Scheiben prasselten. Sie stand schon eine ganze Weile so da. Genau genommen seit sie erfahren hatte was passiert war. Es war zu schrecklich und SIE war schuld. Sie, Tsunade, hatte ihre Chuunin in diese Lage gebracht! Wie konnte sie das nur jemals wieder gut machen? Sie wurde jäh aus ihren Träumen gerissen als es an der Tür klopfte und Kakashi und Kurenai ins Zimmer traten. „Ihr habt nach uns rufen lassen?“, stellte Kakashi fest. „Äähm...ja!“, sagte Tsunade da sie einige Zeit brauchte um sich zu fassen. „Ich muss euch etwas sagen!“

Gaara hatte sich freiwillig gemeldet als letzter zu gehen. Schließlich war er als Katzekage auch für die anderen verantwortlich! Ganz vorne führte Shikamaru den Trupp an. Sie alle schwiegen denn jeder hing seinen Gedanken nach. Zumindest bist ein spitzer Schrei ertönte: Tenten wurde von einem Shuriken getroffen! Sofort wurde sie von Neji in Sicherheit gebracht und auch die andren suchten sich einen Schutz. Sasuke überlegte fieberhaft was er tun sollte. Schließlich war der Feind ja unsichtbar und NIEMAND konnte gegen einen Unsichtbaren kämpfen. Nicht einmal Sasuke und das machte ihm Angst. Wieder prasselte ein Shurikenschauer auf sie hernieder. „Wann nimmt denn das alles ein Ende?“, dachte Hinata verzweifelt. Naruto hatte sie noch gerade im letzten Moment zur Seite gezogen sonst wäre sie jetzt tot.

„Was?“, rief Kakashi entsetzt. Kurenai sah ihn eindringlich an. So besorgt hatte sie ihn noch nie gesehen. Er machte sich echte Sorgen genau wie sie. Doch die Nachricht die ihnen Tsunade mitgeteilt hatte war einfach zu schrecklich. „Es ist wahr: Orochimaru weiß von der Mission!“ Noch immer war Kakashi starr vor Schreck. Er hatte seine Schüler in den Tod geschickt! Hätte er nur nicht zugestimmt sie allein gehen zu lassen.

Naruto wurde es zu viel und Hinata sah wie der Fuchsdämon in ihm die überhand gewann. Sein Gesicht konnte einem nun Angst machen: Es hatte keine menschlichen Züge mehr. Sie waren die eines Fuchses und seine Auge glühten rot. Noch nie hatte sie ihn so stark verwandelt gesehen. Schon schoss er mit einem gewaltigen Tempo aus dem Versteck hervor und witterte die Spur der Angreifer. Er zerriss ihre Körper indem er mit seinen Krallen tief in deren Fleisch fuhr. Seine Bewegungen ähnelten denen eines Hundes und er raste so schnell von einem Opfer zum andren dass niemand bemerkte wie er mordete. Erst als auch der letzte tot war kam er wieder zur Besinnung- er hatte viele Menschen getötet! Und nun? Wollte man ihn auch töten?

Orochimaru wanderte nervös umher. Seit er seine Truppe losgeschickt hatte die Chuunin ein wenig zu unterhalten hatte er keine Verbindung mehr zu ihnen gehabt. Und dieses Gefühl der Ungewissheit nagte an ihm. Was sollte er jetzt machen? „Kabuto“, schrie er mit wütender Stimme. Diese Stimme ließ alles und jeden zusammenzucken, denn sie klang so durchdringend- so durch und durch böse! Kabuto eilte zu Oro...er wusste dass dieser nicht gerne wartete. Doch was war denn los? „Ja Meister?“ „Kabuto...was ist mit den Shinobi die wir losgeschickt haben??“ „Ich weiß es nicht Meister!“ „Bohm...Falsche Antwort!“

Naruto war immer noch wie gelähmt und er konnte nicht realisieren was geschehen war. Bestimmt würden ihn schon wieder alle hassen! Doch anstatt ihn zu hassen bedankte sich Sakura bei ihm und auch Sasuke bedankte sich bei seinem besten Freund. Naruto entkrampfte sich wieder, da er nun wusste dass er akzeptiert wurde. „Naruto ist so stark. Er weiß, dass er manchmal unkontrollierbar sein kann...Doch er ist immer für seine Freunde und für MICH da. Ich weiß manchmal nicht womit ich seine Liebe verdient habe!“, dachte Hinata stolz...doch mitten in den Stolz mischte sich auch die Trauer. Sie wusste selbst nicht wieso! Wahrscheinlich weil jeder Tag der letzte mit ihrer großen Liebe sein kann. Naruto schossen die gleichen Gedanken durch den Kopf. Er wollte Hokage werden und seine Hinata irgendwann heiraten doch dafür durfte er jetzt nicht sterben. Nein, er KONNTE nicht!

Etwas silberglänzendes rollte die Wange hinunter und seine sonst so beherrschten Gesichtszüge entglitten ihm. Er machte sich Sorgen und nicht einmal der hellste Sonnenstrahl konnte ihn fröhlicher stimmen. Er musste alles daran setzten ihnen zu helfen- doch wie? Wenn er es so wie sein Vater machte... dann wäre er längste Zeit Jounin gewesen und das war doch sein Leben- oder? Diese Fragen durchströmten Kakashi, den Trainer von Naruto, Sasuke und Sakura. Er wusste dass sie in Gefahr waren doch er konnte nichts machen. Nur auf ihre Stärke vertrauen. Schließlich waren sie nicht allein auch Neji und Gaara ebenso wie Lee und die andren waren dabei und alle sehr starke Persönlichkeiten und- hervorragende Shinobi! Also was hatte er zu befürchten? Obwohl er sich Mut machte konnte diese innere Leere nicht verschwinden. Er wusste dass er sie nie wiedersehen würde- oder?