Hinata und die Macht der Finsternis
Wie alles begann...
Würde das Unwetter denn niemals vorübergehen?
Hinata Hyuuga blickte missmutig durch das regennasse Fenster zum pechschwarzen Nachthimmel hinauf. Ein krachender Donnerschlag ließ sie zusammenzucken.
Das Wetter entsprach heute genau ihrer Stimmung. Es schien ihr, als ob das Feuerwerk der Blitze, die den Nachthimmel in grelles Licht tauchten nur für sie bestimmt war.
Sie senkte den Kopf und betrachtete wehmütig ihren linken Ringfinger. Dort hatte sie Ring der Liebe getragen, den Naruto nach einem unerwartenden Streit am Morgen zurückgefordert hatte. Er war so aufbrausend gewesen! Unwillkürlich traten ihr Tränen in die Augen, und ihr wurde plötzlich bewusst, wie einsam sie sich ohne Naruto fühlte!
„Oh Naruto“, schluchzte sie. „Warum musstest du dich von mir trennen? Jetzt, da ich dich so sehr brauche!“
Einen Augenblick lang wurde Hinata von dem Gefühl der Verzweiflung überwältigt. Dann versuchte sie sich zusammenzureißen und ihre Sachen für die bevorstehende Mission zu packen.
Erschrocken blickte Hinata nach einer ganzen Weile auf die Uhr, die den Schreibtisch zierte: Schon halb elf!
Hastig machte sie sich daran, auch noch die letzten Sachen in den Rucksack zu stopfen, als sie bemerkte, dass sie die Hälfte vergessen hatte und nun alles wieder auspacken konnte!
„Naruto Uzumaki, das ist alles deine Schuld!“ zischte sie. „Wen du mich nicht dazu überredet hättest, an dieser Mission teilzunehmen, würde ich mich jetzt nicht so verrückt machen!