Hinata und die Macht der Finsternis

Gedanken und so mach andres!

Bis zum Vormittag dieses Tages war es für Hinata ganz klar gewesen, dass sie sich zusammen mit Naruto auf eine Mission begeben würde.
Von dem Augenblick an als sie sich in der Schule kennengelernt hatten, galten Naruto und Hinata in Konoha als das Traumpaar. Naruto war groß und hatte strahlend blaue Augen, blondes Haar und klassische, hübsche Gesichtszüge. Hinata war ebenfalls eine der größeren und schlank, hatte langes blaues Haar und einen hellen Teint, der ihre weißen Augen besonders leuchten lies. Naruto und Hinata gehörten einfach zusammen, als ob das Schicksal sie füreinander gemacht hätte.
Bis zu diesem Morgen war auch Hinata davon überzeugt gewesen. Dann aber hatten die beiden einen schrecklichen Streit gehabt, woraufhin Naruto seinen Ring von Hinata zurückforderte.
Für Hinata war es selbstverständlich gewesen, Naruto zu bitten, ihr bei der Ausarbeitung ihrer neuen Technik zu helfen. Naruto jedoch lehnte ihre Bitte kühl ab, weil es, wie er sagte, nicht in Ordnung sei, dass eine Technik vor einer Mission noch geübt wurde, da es sowieso nichts nützen würde. Hinata war schockiert. Schließlich machten sie ja auch schon fast alles andre gemeinsam! Aber Naruto war ein Dickkopf und ließ sich nicht von seinem Standpunkt abbringen.
„Es ist unsinnig, wenn ich dir noch schnell helfe eine neue Technik zu erlernen!“, hatte er gesagt. Und je mehr sie darauf bestand, dass er ihr helfen sollte, desto hartnäckiger verteidigte er seine Ansicht, bis er schließlich völlig aufgebracht seinen Ring zurückforderte.
Heiße Tränen traten Hinata in die Augen, als sie an das Geschehe ne zurückdachte.
„Wie kann er mich denn nur so im Stich lassen?“, stöhnte sie.
Das Gewitter tobte mit unverminderter Stärke, Blitze durchzuckten drohend den Himmel und die Schreibtischlampe flackerte.
Hinata versuchte, sich wieder auf ihren Rucksack, den sie packen sollte zu konzentrierten. Lustlos stopfte sie die restlichen Sachen hinein.

Naruto schlug die Tür hinter sich zu und lief die Treppe hinauf. Sasuke, der bemerkte dass sein Freund mal wieder gestresst war ließ ihn sich erst mal abreagieren. Er wusste, dass sein bester Freund manchmal lieber allein war und so ging er ins Wohnzimmer zurück und drückte auf den kleinen schwarzen Knopf, der den Fernseher anspringen ließ.
Naruto warf sich auf sein Bett und blieb dort erst mal regungslos liegen. „Warum macht sie so was? Nein wieso mache ICH so was?“, fragte er sein Kissen und schlug kurz mit der Hand darauf ein. Genau im selben Moment zuckte am Himmel ein Blitz und durchbrach das dunkel der Nacht. „Jaja“, dachte er verzweifelt „Schimpf nur mit mir doch sie weiß ganz genau das das nichts gebracht hätte!“ Diese Sätze waren an den Himmel gerichtet. Naruto schien es als wolle der Himmel ihn schimpfen, dass er so gemein zu dem Menschen war, den er am meisten liebte!
Währenddessen zappte Sasuke von einem Kanal zum nächsten und langweilte sich schrecklich, da auf jedem Sender Nachrichten da waren. „Was bringt das nur? Die könnten doch auch nen guten Kampffilm einbauen!“, dachte er und gähnte herzhaft. Er schaltete das Gerät ab und trottete in die Küche auf der Suche nach etwas essbarem. Letzte Woche hatten Sakura und Hinata erst aufgeräumt. Sie hatten das Haus blitzsauber gemacht und man konnte sogar vom Fußboden essen. Ja wenn sie nicht vergessen hätten, etwas zu essen zu kaufen!
Naruto lag immer noch regungslos in seinem Zimmer. Er dachte nach doch wie sollte er JETZT noch nachgeben? Nein das konnte und wollte er nicht... Missmutig begann auch er seine Sachen zu packen für die morgige Mission an der nicht nur er sonder auch noch Sasuke, Sakura, Hinata, Ino, Tenten, Neji, Shikamaru, Ami, Temari, Kiba, Gaara und der Neue! Bei dem Gedanken an den neuen wurde ihm wider mulmig zumute. Irgendetwas sagte ihm, dass er nur Ärger machen würde!