Sometimes Dreamers

Sometimes Dreamers

~Hinatas Part~

Fröhlich summend war Hinata auf dem Weg zum Training. Sie wusste selbst nicht, warum sie so fröhlich war, konnte es sich aber fast schon denken. Kiba, Akamaru, Shino und Kurenai warteten bereits auf sie, als sie am Trainingsplatz eintraf. „Guten Morgen!“ flötete sie freudig und alle guckten als habe Naruto angefangen höre Mathematik zu verstehen. „Äh? Hinata? Geht’s dir gut?“ fragte Kiba vorsichtig. „Ja…Warum soll es mir nicht gut gehen?“ Etwas verwundert blickte die Hyuga den Tierfreund an. //Hinata wirkt heute so glücklich und aufgeschlossen…Diese Seite kenne ich gar nicht von ihr// dachte ihre Sensei. //Ich hab ja auch noch eine große Überraschung für sie…// Mit einem geheimnisvollen Lächeln begann Kurenai das Training. Heute war Tai-Jutsu dran.

Als das Training am Abend vorüber war, hatten alle gute Laune, auch wenn Kiba und Shino langsam Angst vor der Hyuga hatten. Dreizehn zertrümmerte Holzpfähle gingen für heute auf ihr Konto. Der Hundejunge und der Insektenfreak waren bereits auf dem nach Hauseweg und auch Hinata wollte sich gerade von Kurenai verabschied, als diese auch schon das Wort ergriff. „Hinata? Du sollst dich bei Tsunade im Büro melden. Sie sagt es sei wichtig!“ meinte die Rotäugige und verließ den Trainingsplatz wider.
//Seltsam…Was kann sie nur von mir wollen? Hab ich was ausgefressen?// Viele solcher Gedanken machten sich im Kopf der Hyuga breit und wurden von Gedanke zu Gedanke schlimmer. Langsamen Schrittes lief sie durch die Straßen Konohas, bis sie schließlich direkt vor dem Hokagegebäude ankam. Etwas schneller schritt sie die Treppen hinauf, klopfte zaghaft an die Tür von Tsunades Büro und wurde hinein gebeten. Als die Schwarzhaarige eintrat, verschlug es ihr fast die Sprache. Fast alle, die sie kannte waren da. Sasuke, Sakura, Shikamaru, Ino, Chouji, Neji, TenTen, Lee und…Naruto! Nervös betrat sie den großen Raum und bevor sie fragen konnte, hatte das Dorfoberhaupt sich schon erhoben und begann zu sprechen.
„Wie ihr alle wisst, findet in drei Monaten wieder mal das Treffen der Kage und Fürsten statt, was dieses Jahr hier in Konoha abgehalten wird. Da uns einige Staaten misstrauisch gegenüberstehen ist es wichtig, sie dieses Mal wirklich zu beeindrucken! Deshalb werden wir ein Musical auf die Beine stellen!“ Fröhlich lächelte sie in die Runde. Alle starrten sie an, als hätte sie den Verstand verloren und alle konnten sich fast denken, was gleich kommen würde. Nur Naruto starrte planlos durch die Gegend und begriff nicht, warum alle so geschockt waren. „Äh…und was hat das mit uns zu tun?“ fragte er vorsichtig. Sakura schlug sich an die Stirn und Sasuke seufzte genervt auf. „N-Naruto…Ich glaube das wir…naja…die Darsteller sind!“ erklärte ihm Hinata die Sachlage. „Ähm und was ist so schlimm daran?“ Der Blonde verstand immer noch nichts. „Oh man Naruto! Das heißt das wir singen und tanzen müssen!“ meckerte Shikamaru genervt. „Achso…“ meinte der Angesprochene kleinlaut.
„Wie dem auch sei. Zur Story. Zwei Clans, die einen erbitterten Krieg führen, aber die Erben verlieben sich. Naruto und Hinata in den Hauptrollen. Mehr dazu gibt es morgen. Punkt acht Uhr morgens im Akademieraum 108. Bis dann!“ Das Ende dieser Unterhaltung kam so plötzlich, dass die meisten ziemlich verwirrt das Büro verließen. Nur die Senseis blieben bei Tsunade.

~Tsunades Part~

„Glauben sie, dass Naruto und Hinata das schaffen?“ fragte Kurenai besorgt an das Dorfoberhaupt gewandt. „Wir werden sehen. Sie sind auf jedenfall die besten Sänger unter dem ganzen Haufen.“ ^.^““

~Hinatas Part~

Als sie zusammen das Gebäude verließen redeten sie alle wild durcheinander, wie das wohl alles werden würde. Der Hyuga war inzwischen jedoch alle Farbe aus dem Gesicht gewichen und lauernde Übelkeit machte sich in ihrem Inneren breit. Sie und Naruto in den Hauptrollen? Konnte das überhaupt gut gehen? „Hinata?“ //Oh Kami-sama! Was soll ich nur tun?// „Hinata?“ //Was denkt Naruto wohl darüber? Das bedeutet schließlich Liebesszenen mit ihm// „HINATA!“ Vollkommen verpeilt blickte sie in ein grinsendes Gesicht, direkt vor ihr. Sie war wohl so in Gedanken vertieft, dass sie nicht gemerkt hat, wie Naruto sie angesprochen hatte. „Was denn?“ „Gehst du mit mir Nudelsuppe essen?“ Ein Lächeln schlich sich auf das Gesicht der Schwarzhaarigen. „Äh…g-gerne!“ stotterte die Hyuga und folgte dem Blonden zum Ichiraku.
Während er bereits seine fünfte Portion verputzte, stochert Hinata geistesabwesend in ihren Nudeln. „Gescht da nich gu?“ fragte der Blauäugige besorgt. „Ich geh…wohl besser heim. Ich fühl mich nicht gut.“ Meinte sie, legte das Geld auf den Tresen und erhob sich. „Na dann gute Besserung Hina-chan!“ grinste Naruto und verlangte gleich Nachschlag. „Bis bald Naruto-kun!“ meinte die Erbin leise und machte sich auf den Weg durch die fast leeren Straßen Konohas.
//Weiß Vater schon davon? Wenn ja wird er mir den Kopf abreißen!// besorgt blickte die Schwarzhaarige zum Himmel, der schon in einem dunklen Rot erstrahlte. Seufzend und mit sorgenvoller Miene kam sie am Eingang des Hyugaanwesens an und betrat das dunkle Gebäude.
//Wie habe ich das nur so lange ausgehalten, hier zu wohnen?// fragte sie sich selbst, als sie vom Flur in ihr Zimmer trat. Ihr eigenes Zimmer passte überhaupt nicht zum Rest des dunklen Hauses, denn es war ziemlich hell und freundlich.
Einfach nur müde ließ sie sich aufs Bett fallen und schlief ein.

Alle standen gespannt im Raum herum und warteten. Endlich begann Tsunade zu sprechen. „Also…Das Musical heiß Sometimes Dreamers und nun zur Rollenverteilung … Hinata spielt die Erbin Hikari Kinoshita, ihre Eltern Herr und Frau Kinoshita werden gespielt von Sasuke und Sakura. Naruto spielt den Erben Ashitaka Moriyama, dessen Eltern werden von Neji und TenTen. Shikamaru spielt die Rolle von Yoshitaka, Ashitakas Freund, Ino spielt Hiroemi, die Dienerin und Freundin von Hikari, Chouji spielt Ryutaro Moriyama, Ashitakas Cousin und Lee spielt einen weiteren Kinoshita. Hinzu kommen noch ein paar Statisten und kleinere Nebenrollen. Alles klar?“ fragte sie gut gelaunt in die Runde.
Alle starrten sie perplex an. „Müssen wir ALLE singen?“ fragte Sasuke entsetzt und sah aus, als wolle er der Hokage gleich an die Gurgel springen. Das konnte doch wohl nicht ihr ernst sein! „Nein! Hauptsächlich singen nur Naruto und Hinata. Wenn ihr anderen singt, dann nur im Hintergrund!“
Erleichtertes Ausatmen war die Folge. Nur Naruto und Hinata blieben kreidebleich und stumm.
„W-W-Wir?“ stotterte Naruto los und klang dabei wie Hinata. „Ja ihr. Kurenai und Asuma haben mir von eurem tollen Karaokeabend erzählt. Ohne eine Antwort abzuwarten verteilte sie gleich die Liedtexte.
„Da das ganze größtenteils ein Theaterstück ist, wird das Tanzen wohl größtenteils wegfallen.“ Erzählte sie weiter. „Ihr geht jetzt am besten an eine ruhigen Ort und versucht euch schon mal einzusingen, denn morgen beginnen die Proben.“ Damit war das Zusammenkommen beendet. Nach und nach verließen alle den Raum.

Eigentlich sollte Hinata ja nach Hause, aber auf ihre Familie hatte sie so gar keine Lust und machte es sich lieber auf einem Baum bequem um sich die Lieder anzuschauen. Das erste, welches ihr ins Auge fiel, war ein Duo, das für ihre und Narutos Rolle bestimmt war. //Was soll’s,…Sing ich seinen Part eben mit// dachte sich die Hyuga und zog das Blatt hervor.

It’s hard to believe
That I couldn’t see
You were always there beside me
Thought I was alone
With no one to hold
But you were always
Right beside me!

This feeling’s like no other
I want you to now

I’ve never had someone
That nows me like you do
The way you do
I’ve never had someone
As good for me as you
No one like you
So lonely before
I finally found
What I’ve been looking for

So good to be seen
So good to be heard
Don’t have to say a word
For so long I was lost
So good to be found
I’m lovin’ havin’ you around
This feeling’s likes no other

But you were always
Right beside me…

(© 2005 Walt Disney Music Company (ASCAP) What I’ve been Looking for/ High School Musical)

Unweigerlich musste sie an Naruto denken. Ja sie mochte, nein sie liebte ihn. Doch wie dachte er darüber? Die Erbin wüsste es gerne, würde aber nie den Mut aufbringen es ihm zu sagen. //Mut…. Nicht so schüchtern sein… Das wird ich nie lernen.,.// dachte sie betrübt und beobachtete lieber die hereinbrechende Nacht.

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Danke für die lieben Kommis *freu* Ich hoffe euch hat diese Kapitel gefallen, auch wenns ein bisschen kurz war. Tja jetzt ist es raus: Musical ist angesagt für die Chaosninjas ^.^ Und es macht überhaupt keinen Spaß denen das anzutun - . – Naja vielleciht ein bisschen ^____^
In diesem Sinne sage ich byebye und hoffe ich kriege ein paar Kommis! ^,^
Mony