Verführerische Annäherung!
waren sie zu stark und nicht einmal das er der Pharao war, konnte sie aufhalten ihm eine schallende Ohrfeige zu verpassen.
Es war einfach so geschehen. Ihre Hand zitterte noch von Schlag und plötzlich hatte sie auch Angst.
Jetzt würde sie sicher eine schreckliche Strafe bekommen, da war sie sich sicher.
Er drehte den Kopf wieder zu ihr und auf seiner glutroten Wange war jedes ihrer schmalen Finger zu sehen. Er verzog kurz das Gesicht, als ob er erst jetzt den Schmerz spüren würde und sah sie wieder an.
Gleich würde sie Strafarbeit verrichten, dachte sie sich, doch er schwieg weiterhin. Dann brach er den Blickkontakt ab und drehte sich um.
“Gleich kommen ein paar Diener von mir. Sie werden dir dein neues Zimmer zeigen und dir neue Kleider besorgen. Wenn du etwas brauchst, dann wende dich an einen meiner Diener oder direkt an mich. Gute Nacht.”, sagte er monoton und ging wieder in den Saal.
Nefertiri, die ihre Hand runter nahm, sah ihm nach. Was war das für eine blöde Situation. Sie hatte noch mal richtig Glück gehabt. Und das Beste war, sie verspürte kein Anzeichen von Mitleid.
Sie entfernte sich von der Wand und ging ein paar Mal auf und ab. Sie würde für ihn tanzen, einzig und allein für ihre Familie. Dann würden sie gut leben können und sie wäre auch nicht schlecht versorgt, wenn man bedenkt, dass sie im Palast des Pharaos für immer hausen würde.
Schon von weiten hörte sie Stimmen und identifizierte sie als die Diener, die der Pharao erwähnt hatte. Nun gut, sie würde es meistern, setzte sie es sich im Kopf.
Die Diener, die sich als eine etwas alte Dame und ein schüchternes Mädchen herausstellten, hielten vor ihr an und begrüßten sie.
“Hallo. Mein Name ist Cher und das ist Momo. Du musst sicher Fräulein Nefertiri sein, oder?“, fragte die etwas ältere Frau und lächelte Nefertiri an.
Sie war Nefertiri von Anfang an sympathisch, denn sie hatte so ein beruhigendes Lächeln. Sofort hatte sie den Vorfall von gerade eben vergessen und ergriff die streckende Hand der Frau.
“Ja, ich bin Nefertiri. Freut mich Sie kennen zu lernen.”
“Aber, bitte, junges Fräulein. Sie können mich ruhig duzen. Das macht mir nichts aus. Wir begrüßen Euch herzlichst in Pharaos Palast. Kommt mit, wir zeigen euch euer Zimmer.”, sagte sie in einem enormen Tempo und zog Nefertiri mit sich her.
Das andere Mädchen mit braunen, langen Haaren und den blauen Augen, wie sie feststellte, hielt sich sehr im Hintergrund und war ziemlich schüchtern, doch Nefertiri würde sich mit ihr schon anfreunden.
Sie schlenderten durch sehr viele wunderschön verzierte Gänge und Nefertiri wusste weiß Gott nicht, wie sie sich hier zurecht finden sollte. Wahrscheinlich würde sie ihr ganzes Leben brauchen, bis sie sich hier auskennen würde.
Dann blieben sie bei einer Tür stehen und Cher zückte einen goldenen Schlüssel aus ihrer Beutel Tasche. Sie öffnete die Tür, übergab Nefertiri den Schlüssel und überlies ihr auch den Eintritt. Also ging sie vorsichtig hinein und stockte.
Alles war so wunderschön!
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Soooo, das war das erste kap^^hoffe auf kommis und kritik ist erlaubt*hihi*
babba und bis zum nächsten teil^^
eure
G_A