Fanfic: Behind The Shadow [MM-FF]

Kapitel: Kapitel 1

Es ist soweit!!!!!!!!
Kapitel 1 ist endlich da ;)
Hoffe es gefällt euch und ihr könnt euch an meinen Schreibstil gewöhnen ^^
Viel Spaß beim lesen!
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Das Mädchen öffnete die Augen und blickte in gleisendes Sonnenlicht. Es war früher
Morgen und die Vögel sangen ihr Lied, während der Himmel wolkenlos und glasklar
strahlte. Der Edelstein in dem Amulett um ihren Hals funkelte durch das Zimmer.
"Morgen, Yukai", begrüßte sie das Amulett und stand, sich die augebreibend, auf.
Sie öffnete die halb zerstörten Holzklapprolläden. Dann trat sie gähnend aus dem
Zimmer und streckte sich als sie auf die Veranda trat. "Oh", bemerkte sie, als sie nach
unten blickte und ein Päckchen Reiskuchen sah. Dieses Haus wurde mittlerweile als
Schrein angesehen und Menschen aus den umliegenden Dörfern und Städten, brachten
Opfergaben um die Familie zu besänftigen. Niemand glaubte, dass noch irgendjemand
aus oder in diesem Haus lebte, doch wenn man den Passanten und Wandererern glauben
schenken mochte, dann sahen einige eine Gestalt in Form eines Mädchens oder eines
Drachens. Doch was waren heute Gerüchte schon wert?
Chrisi hob das Päckchen auf und schmunzelte darüber, was man sich erzählte. Niemand
wusste genau etwas über den Vorfall vor vier Jahren... Niemand. Es sei denn es wurde
den Bewohnern verboten..., dies schwirrte der heute sechzehn Jährigen im Kopf herum
als sie sich noch mal umsah und dann die Tür zu fallen lies.

"Maannn", dieser lange Seufzer hallte durch das Zimmer des siebzehn Jährigen der
es sich gerade auf seinem Bett gemütlich gemacht hatte. Bei diesem Wetter war nichts
zu machen. Irgendwo da draußen am Horizont besserte es sich, doch hier über der
Stadt hing eine lästige Regenwolke die ihn im Zimmer festhalten wollte.
/Daran musst du dich gewöhnen, mein Lieber... Nicht alles tanzt nach deiner Nase/,
hörte er eine Stimme in seinem Kopf. "Ich weiß, ich weiß. Ich hab nur kein Bock hier
den ganzen Tag rum zu lungern, Aiko", sagte er und setzte sich auf, während er
aus dem Fenster starrte. "Bruder! Da steckst du also!", rief eine Stimme, die den Jungen
zusammen zucken lies. Er hasste es wenn das passierte. "Was willst du?", fragte er
seinen großen Bruder und wandte den Kopf Richtung Zimmertür. "Wenn du Zeit hast, hier
so faul rum zu liegen, dann helf mir und unserem Vater gefälligst beim aufbauen", murrte
der ältere und stapfte durchnässt wie er war wieder aus dem Zimmer. "Scheiße", murmelte
Velcan Konoraz und hatte das Dorffest völlig vergessen. Er ging durch das Zimmer und
folgte seinem großen Bruder nach unten.

/Du wirst immer besser/, sprach der Falke zu dem jungen und verschwand dann schimmernd
in der Morgensonne. Dies war Teil seines Trainings. Jeden Morgen bis nach Sonnenaufgang
trainierte er seine Schwertkunst weiter. "Ja", antwortete er völlig außer Atem und stützte sich
auf den Oberschenkeln ab. Er atmete tief durch und schob dann sein Katana in die Schwertscheide
zurück, wo es hinehörte. "Auf nach Hause", murmelte er und lief über den Damm. Eben noch
war er über das Wasser des Flusses, der unterhalb des Dammes lag gerannt. Das Amulett
unter seinem Shirt leuchtete kurz auf, was bedeutete das die Kraft derzeit inaktiv war. So konnte
man es jedenfalls nennen. Er wusste nicht warum, aber in letzter Zeit trainierte er härter als
üblich und auch seine Begleiterin Adriana war unruhiger als sonst. "Guten Morgen, Großvater",
begrüßte der sechzehn Jährige den Mann in der Küche, als er zurück in der Stadt und
am Haus angekommen war. Klickend fiel die Tür zu und der Junge lief zur Treppe nach oben
wo er dann erstmal duschen würde. Als dies dann getan wurde, kam er wieder zurück in die
Küche und setzte sich zu dem alten Mann. "Du scheinst sehr gut voran zu kommen, James", sagte
er und sah seinen Enkel an. "Ja, das tue ich. Mittlerweile habe ich meinen eigenen Stil perfektionieren
können", sagte er und trank den Tee aus. "Sehr gut", lobte ihn der Großvater zufrieden und
der Blick fiel auf das Amulett. " Es scheint, als würde es dir dein Glück bringen", sagte er und
James nickte nur. Er hatte seinem Großvater nicht die Entdeckung erzählt die er gemacht hatte.
Er hatte ihm lediglich unter die Nase gerieben, dass es ihm Glück bringen sollte und er es von
einer alten Wahrsagerin letztes Jahr auf dem Fest bekommen hatte. So soltle es auch bleiben.

Ein junger Mann lief den Feldweg entlang. Wenn er seine Ruhe wollte, war das kein Problem,
da nahm er immer reisaus, schlieslich kannte er sich hier draußen ja aus. Und dann lies er auch immer
seinen besten Freund frei: Cerva, die Krähe. Er kreiste über ihm und warnte ihn dann vor
Passanten, denen Aris nicht begegnen wollte. Mit den Händen in den Taschen und dem Blick
gesenkt, lief der Junge durch die Felder der Stadt und in Richtung Wald. Er hatte noch einen halben Tag Weg
vor sich, bis er es erreichte, aber lieber war er hier zu Fuß unterwegs, als irgendwie voll gelabert zu
werden. Die Mädchen im Dorf gingen ihm ziemlich auf den Geist. Auch wenn sie hübsch waren,
dachte er sich, er brauchte mal eine Auszeit. Das konnte er sich am Morgen nicht antun...
Vor allem bei dieser verdammten Hitze.

Die Sonne knallte auf das kleine Häuschen am Rande des Dorfes und machte die Arbeit die sie
noch vor sich hatte schier unerträglich. Sie gähnte müde und streckte sich als sich ihre Katze
um die Beine schlängelte. "Oh. Hallo, Kira", begrüßte sie ihren Begleiter gut gelaunt und stützte
sich an der Fensterbank ab, während sie in den wolkenlosen Himmel starrte. "So ein schönes Wetter...
Aber viel zu heiß...", murmelte sie als sie ihren Begleiter auf den Arm nahm und wieder zurück
in den Schutz des Hauses ging. "Heute machen wir nichts mehr... Dazu ist es zu heiß.", sagte
das Mädchen und setzte die Katze auf dem Tisch ab, bevor sie das Bücherregal mit dem Finger
abfuhr und Buchtitel betrachtete. Sie schien zu überlegen, welches Buch sie lesen wollte.
"Weißt du was? Ich glaube wir lesen heute die Geschichte von Diamant", beschloss sie und
zog ein sehr alt aussehendes und dickes, in Leder gebundenes Buch heraus auf dessen
Rücken der Titel prangte: >>Diamant: Die Geschichte unseres Planeten<<. Das Mädchen
lies das Buch auf den Tisch fallen während sie die ersten Seiten aufschlug.

"Wie es Chrisi wohl geht?", fragte sie sich laut und legte den Kopf in den Nacken und schaute
aus dem Fenster. Im Schneidersitz saß sie auf ihrem Bett - Vor sich liegend das Amulett.
Lächelnd schüttelte sie den Kopf. "Ihr geht es bestimmt gut", beendete sie ihren Gedankengang
und stand auf. Bis eben hatte sie noch bei diesem trostlosen Regen geschlafen und wurde dann
von den Menschen geweckt, die für das Dorffest in Kanzas die Vorbereitungen trafen und bereits
aufbauten.Sie seufzte. Entschieden beschloss sie, morgen nicht zum Fest zu gehen, wie sie es schon
das Jahr zuvor beschlossen hatte, und das davor und das vorige Jahr ebenso. Sie hatte eigentlich
keine Lust aber wenigstens das musste sie machen: Zum Tempel gehen. Also ging sie in die
Küche und schnappte sich das Bündel Reiskuchen, welches sie am Tag zuvor zubereitet hatte,
hängte sich das Amulett um und ging nach draußen. Sofort ergoss sich die Regenwolke über
sie. Wieder seufzte sie, diesmal aber genervt: "Was willst du? Ich hab schon geduscht!", beschwerte
sich das Mädchen und stampfte dann, ohne eine Antwort erhalten zu haben in Richtung Dorfeingang/ Ausgang.
Ja. Sie hasste Gewalt und hatte sich geschworen, nie mehr zu kämpfen und deshalb war sie auf
dem Weg zum Tempel um dem Gott die Opfergabe dafür zu geben, dass er ihren Wunsch unterstützen und
ihre Freunde beschützen möge. Das klang zwar altmodisch, hatte aber seinen Grund.

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So das wars ;)
Ich hoffe es hat euch gefallen ^^
Sorry wenn es bei einigen etwas zu kurz geraten ist, ich versuch das wieder wett zu machen *g*
Hel,
Susi