Fanfic: Ruf des Herzens [MM - FF]
Kapitel: Prolog
Ruf des Herzens - MMFF
„Aber wir sind auch nur Menschen!“, rief ich und war komplett außer mir... Ich wollte hier nur noch weg. Es war alles... anders geworden. „Menschen? Seit wann sind Monster Menschen?“, fragte er und sein Unterton machte seine Abscheu nur deutlich. Er hielt sie nicht zurück. Er hatte nicht den Drang, mit mir zu reden, dass wusste ich, als er seine Pistole zog.
„Was tun Sie da?!“, fragte ich schockiert und trat einige Schritte stolpernd zurück. Er lachte. Es war jedoch kein amüsiertes, warmes Lachen – nein... Es war eiskalt und berechnend. Es jagte mir eine Gänsehaut über die Haut, die ich zuvor niemals so schnell verspürt hatte und die Nackenhaare stellten sich mir auf, als er mir die Waffe hinhielt. „Das, was man immer mit Monstern tut: Sie abschlachten!“, rief er und in dem Moment fragte ich mich, wer hier eigentlich das wahre Monster war: Er … oder ich?
Ich schüttelte nur heftig den Kopf und hatte zum ersten mal Angst. Richtige Angst. „Bitte...Verstehen Sie doch...“, versuchte ich auf ihn einzureden, doch er lud nur die Waffe nach und hatte ein kaltes, todbringendes Gläzen in den Augen. „Time to say goodby!“, zischte er und legte den Finger an den Abzug. Danach ging alles ganz schnell und doch wie in Zeitlupe...
Er grinste krankhaft und drückte ab, ich riss die Arme reflexartig über den Kopf, duckte mich und schloss die Augen und hoffte...- nein, betete, dass es nicht das Ende sein würde!
Doch ich hörte nur, wie ein Körper zu Boden fiel und öffnete leicht blinzelnd die Augen. Ich atmete flach und achtete darauf, keine Geräusche von mir zu geben und zwand mich dann, mich langsam aufzurichten.
„Du hast verdammt noch mal Nerven, Kleine“, grinste mich eine junge Frau an, mit den Händen in den Hüften – hinter ihr, der leblose Körper des Soldaten, der mich mit der Pistole bedroht hatte. Seine Waffe lag einige Meter neben ihm. Ich war so erleichtert, dass man es schon nicht mehr beschreiben konnte und sank auf die Knie. In meinen Augen, standen Tränen...
„Valere...“, nuschelte ich unter jetzt rollenden Tränen und fand mich als Häufchen Elend wieder... Sie seufzte leise und kam auf mich zu. Ich spürte ihr Lächeln und als ich aufsah und sie vor mir stehen blieb, sah ich es auch. „Valere...“, wiederholte ich und legte meine Stirn auf ihre Füße und umklammerte ihre Füßknöchel. Sie setzte sich leicht in die Hocke und legte eine Hand auf meinen Hinterkopf und drückte mich näher an sich. „Schon gut... Ist ja nichts passiert...“, hörte ich sie murmeln und spürte wie etwas nasses auf meinen Rücken prasselte... Es war der Regen... Und es dauerte nicht lange, bis er mit mir zu weinen schien... Der Himmel verdunkelte sich... genau wie das Schicksal, dass uns bevor stand...Uns ALLEN..
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