Fanfic: Ruf des Herzens [MM - FF]

Kapitel: Kapitel 1

Hallöle ;)
Das erste Chap ist da und hat zwar noch nichts mit den anderen Charas zu tun, aber da ich mich erst mal in diese hinein versetzen muss, kommt das eben erst nächsten Sonntag ^^. Also. Bis dahin könnt ihr euch schon mal an meinen Schreibstil gewöhnen und denkt dran: Ich schreibe eure Parts in Erzähl - Form. Liebe Grüße und viel Spaß beim lesen,

Jay

*Kekse da lass*

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Nach einiger Zeit, in der ich mich wieder beruhigt hatte, der Regen das Blut des Soldaten weg gewischt hatte und ich von der Nässe anfing zu frieren, richtete ich mich wankend auf und sah zu ihr auf. Nun ja. Wenn die einzige Freundin, die man zur Zeit hatte auch eineinhalb Köpfe größer war, konnte man es schon >aufsehen< nennen.
Valere grinste und sah kurz über ihre Schulter, doch als sie zurück zu mir sah, wurde ihr Blick wieder ernst. „Sie kommen.“, sprach sie und ich sah sie erschrocken an. „So schnell...“, murmelte ich und sie nickte. „Ja, so schnell...“, leise seufzte sie auf und legte die Hände in die Hüften. „Also los...“, kam es von ihr und zwischen dem Fußgetrappel der näher rückenden Soldaten, nahm sie mich beim Handgelenk und rannte. „Was... Was machst du da?“, wollte ich wissen, denn sie rannte nicht einfach irgendwohin weg. Sie rannte auf DEN RAND DES PLATEUS zu, auf dem wir gerade waren. Eine Antwort bekam ich nicht, doch ich konnte ein Grinsen auf ihrem Gesicht erkennen, als sie noch einmal einen Blick über ihre Schulter warf. „Duck dich!“, rief sie und ich gehorchte ihr auf die Sekunde. Gerade noch rechtzeitig, um nicht von dem Kugelhagel getroffen zu werden, der nun einsetze. „Spring!“, rief Valere und ich hob mit verwirrtem Blick den Kopf. „Was zum...-?“, weiter kam ich nicht, da der Rest von einem erschrockenen Aufschrei meinerseits übertönt wurde. Wir SPRANGEN. Von dem RAND DES PLATEUS. „Das ist wahnsinnig!“, schrie ich und schloss die Augen und betete, dass wir heil unten ankommen würden, was schwer zu glauben war... Ich schluckte und sprach bereits mein letztes Gebet. „Na, dann weißt du ja, wie ich ticke“, antwortete Valere auf meine Aussage hin und lachte. SIE LACHTE! Was hatte ich mir nur dabei gedacht, mit ihr Freundschaft zu schließen? Doch wir kannten uns jetzt schon eine Ewigkeit und sollte es auch – wenn wir nicht dabei waren drauf zu gehen – weiter gehen.
„Ich bringe dich um!“, fluchte ich, obwohl ich nie dazu in der Lage wäre. Wieder lachte sie auf und ich spürte, wie ich langsamer fiel. „Du kannst die Augen wieder aufmachen...“, sagte sie und ich spürte ihren Griff am Oberarm. Tatsächlich hatte ich wieder festen Boden unter den Füßen, bemerkte es aber erst, als ich die Augen wieder aufschlug und verblüfft feststellte, dass ich noch lebte. „Und? Willst du mich immer noch umbringen?“, lachte sie und ich begann zu murren. „Ich bin kurz davor...“, murmelte ich und sah nach oben. Dort verdeckte eine trübe Wolkenschicht die Sicht nach oben. Alles war noch nass vom Regen. Die Leute hier unten in der Stadt würden sich nicht um Dinge kümmern die vom Himmel fielen, also wandte ich mich wieder Valere zu. „Was sollen wir jetzt tun?“, fragte ich verzweifelt, da ich ehrlich gesagt Angst hatte, vor dem, was geschehen würde, wenn die Soldaten uns zu fassen bekamen. Valere lächelte und legte mir die Hand auf die Schulter, während sie den Griff am Oberarm lockerte und dort die Hand wieder sinken ließ. „Erst mal... brauchen wir nen Plan...Und dann... Müssen wir Antworten finden...“, sagte sie und ich sah sie nur entgeistert an. „Einen Plan? Ich dachte du HÄTTEST einen Plan!“, sprach ich und sie zuckte nur mit den Schultern – wieder hatte sie ein fettes Grinsen aufgesetzt. „Du kennst mich!“, sagte sie und wandte sich um. „Ja... Schon viel zu lange...“, seufzte ich leise und schüttelte nur den Kopf. Also machte ich mich auf den Weg um ihr zu folgen... „Ob es noch Andere gibt?“, dachte ich laut nach und sie zuckte mit den Schultern. „Möglich. Das ist es, was wir herausfinden müssen.“.