Vergangenheit wird Gegenwart

nächsten an. Ihr Vater und ihr Opa gingen immer noch sehr kühl miteinander um, obwohl sie nun schon einen Fortschritt gemacht haben und sich ordentlich unterhalten haben.
„Na endlich“, meinte Herakles und sah zu Danny und ließ fast sein Buch fallen. „Was zum? Du...seit wann...? Warum hast du...?“ Danny begann zu lachen, als sie die Miene ihres Vaters sah. Auch Yami und Großvater waren fassungslos. „Deine Haare sind....kurz? Warum das?“, fragte Herakles und setzte hinzu: „Und ich dachte immer, dass du nur deine langen Haare behalten willst“ Danielle schüttelte den Kopf. „Nein das hatte ich nie vor...irgendwann wollte ich sie sowieso mal ein wenig kürzer haben“ „Ein wenig ist gut...die sind ein ganzes Stück kürzer...!“ „Na und...“, grinste Danny und drehte sich um. „Ich bin oben“, und dann verschwand sie auch schon wieder.
Yami stand auf und folgte ihr nach oben. „Danny!“, Gerufene drehte sich um und grinste ihm entgegen. „Was ist?“ „Ein Schock...das ist“ „Was, weil meine Haare kürzer sind? Ach komm schon“, lachte sie und ging weiter. „Ich finds nicht schlimm...nur ist es ungewohnt!“ „Gut...“, meinte sie und zog ihn ins Zimmer, „Und morgen werden wir nach Kairo fahren...“ „Warum?“ „Das wirst du schon sehen“
Am nächsten Morgen saßen sie alle zusammen beim Frühstück und langsam gingen Herakles und Solomon wieder wie Vater und Sohn um. Anscheinend hatten sie sich ausgesprochen. Auch Yugi hatte sich damit abgefunden, dass es so war und schien sehr glücklich zu sein.
Es klingelte an der Tür, als Danny grade ihre Pläne für den heutigen Tag erklärte. Herakles stand auf und öffnete auch gleich die diese. Kari stürmte hinein und warf Herakles nur ein hastiges „Guten Morgen“ zu, bevor sie vor dem Tisch uím Esszimmer zum Halten kam. „Danny? Hast du heut schon was vor?“ „Ja“, kam es von der schwarzhaarigen zurück, die gerade fertig mit Essen war. „Was willst du denn heute machen?“ Danny erklärte es ihrer Freundin, auch wenn sie ein paar Sachen wegließ, die Yami noch nicht wissen sollte.
„Kann ich mitkommen?“, lautete die Frage von Kari. „Wie bitte?“, rief Danny und warf der braunhaarigen einen wütenden Blick zu. „Ich werde heute mit Yami nach Kairo fahren und DU BLEIBST HIER!“ „Komm schon Danny...B I T T E!“ „Nein...warum willst du überhaupt mitkommen“ „I-ich ähm...Kann ich dir das ein anderes mal erklären...bitte?“ Danny murrte und fragte: „Eine Erklärung...sofort...oder du bleibst hier!“
Hikari sah von Großvater über Yami zu Herakles, der in der Tür stand und endete schließlich bei Danny. „Können wir das dann wenigstens unter vier Augen besprechen?“ „Nun gut“, grummelte Danny und ging mit Kari in die Küche. „Danny ich möchte unbedingt mit...bitte!“, fing Kari auch gleich an. „Warum?“ „Naja“, Kari glich einer Tomate, so rot wurde sie, „Du bist doch mit Yami zusammen...und er hat doch noch ein zweites Ich...Yugi“ Danny hörte ihr zu und nickte: „Ja“ „Und ich glaub ich bin in Yugi...“ „Waaaaas?“, rief Danny dazwischen, denn sie wusste schon, was Kari sagen wollte. Sie rief: „Du bist in Yugi ver-“ Kari sprang vor und hielt Danny den Mund zu, denn im Esszimmer hätte man sonst ihren Ruf gehört. „Sei doch leise...er muss es nicht gleich hören“, zischte sie und sah sich in der Küche um, als wolle sie überprüfen, ob nicht jemand hinter dem Kühlschrank sitzen und sie belauschen würde.
Danny befreite sich von Kari und grinste sie breit und vielsagend an. Doch dann sagte Kari traurig: „Aber leider wird das wohl nichts, solange sich der Pharao mit ihm einen Körper teilt.“ „Ich kann ja sehen, was sich machen lässt“, grinste Danny immer noch vielsagend, fügte jedoch hinzu: „Ich müsste dann aber Yami aufklären, wer ich wirklich bin und das...wollte ich nicht unbedingt jetzt schon machen“ „Lass dir Zeit Danny...wirklich, ich kann warten“, meinte Hikari und wandte sich schon zum gehen um, als Danny sie am Handgelenk packte und festhielt. „Ich werde es so schnell wie möglich tun und dann finde ich einen Weg dir zu helfen“ Daraufhin verließ Kari zuversichtlich die Küche und rief Danny noch zu: „Ich komme doch nicht mit...und danke“
Yami verstand nun gar nichts mehr, war aber froh, dass er mit Danny allein fahren konnte. „Komm“, sagte Danielle zu ihm und schnappte sich seine Hand. „Wir fahren los“
Nur wenig später standen die beiden in Kairo. Sie führte ihn durch die Straßen und er hat schon bald die Orientierung verloren. Plötzlich standen sie vor dem Nil und nachdem sie mit einem Boot über diesen gefahren sind, sind sie nach einer Weile in Gizeh angekommen. „Was wollen wir denn hier?“, fragte Yami und besah sich die Pyramiden und die Sphinx. „Wie wäre es mit angucken?“, meinte sie und begann zu lachen. „Außerdem warte ich hier auf jemanden...und dann kann ich dir auch gleich was sagen“ Interessiert folgte er Danny, die schon zu den Pyramiden vorgelaufen war. „Was denn sagen?“ „Das kann ich dir erst sagen, wenn er hier ist“ Yami nickte und lief ihr einfach hinterher. Danielle hingegen ging einfach an der Sphinx vorbei, ohne ihr groß Beachtung zu schenken. Die drei großen Pyramiden dahinter reihten sich aneinander und warfen ihre riesigen Schatten auf den heißen Wüstensand.
In der Nähe von der großen Pyramide stand ein etwas älterer Mann, der Danny entgegenlächelte. „Danny“ Sie umarmte ihn und stellte ihn Yami vor. „Das ist mein Opa Robert Mounir“ „Hallo“, sagte Yami und bekam als Antwort ein Nicken. „Seit wann hast du eigentlich kurze Haare?“, kam es von ihrem Opa, doch Danny grinste nur: „Seit gestern“ „Achso...nun...ich muss dir sagen, dass ich es gefunden habe...“, meinte Robert und Dannys Augen begannen zu glänzen. „Wunderbar“ „Genau...und ich hoffe, du wirst es lösen“ „Natürlich“, meinte Danny und setzte leise hinzu: „Wer sollte es auch sonst tun?“ Robert begann zu lachen und sagte: „Ich komme gleich wieder...ich muss es nur schnell holen“ Mit diesem Satz verschwand er.