Vergangenheit wird Gegenwart

der zwei Wochen auf Boreas eine Runde ritt, überkam sie ein Schwächeanfall, weswegen sie vom Pferd stürtzte.
„So kann das nicht weitergehen“, murmelte Marik und schüttelte den Kopf. Ishizu stimmte ihm zu. Anubis saß neben Danny am Bett und musterte sie traurig. „In vier Tagen ist es soweit...dann wird sich alles entscheiden...“, kam es vom Schakal und er drehte sich plötzlich um und lief davon. Immer weiter. Dorthin, wo die Götter wohnten. „Osiris, Osiris!“, rief Anubis und kam schlitternd vor dem Gott zum stehen. „Was gibt es Anubis?“, fragte Osiris und sah auf ihn hinab. Anubis sah ihn traurig an und murmelte: „Ihr verfolgt das seit Tagen...ihr wisst, dass ihr Danielle nur die Sanduhr zu geben braucht, ansonsten ist die dritte Option unbrauchbar“ Anubis flehte schon bald, doch Osiris schüttelte den Kopf. „Sie hat damals den Fehler gemacht und muss nun mit den Konsequenzen leben“ Anubis sah traurig auf den Boden und wandte sich wieder zum gehen. „Wenn ihr jedoch glaubt, dass es ihr hilft...habt ihr euch geschnitten“, waren die letzten Worte des Totengottes, bevor er verschwand.
Auch die letzten Tage vergingen schnell und Yugi -mit Yami- sowie Großvater, Tea, Joey und Tristan kamen nach Ägypten. Am Flughafen wurden sie von Ishizu und Marik empfangen.
„Odion?“, fragte Danielle, als sie in die Küche trat. Der Angesprochene sah auf und lächelte sie leicht an: „Ja?“ Danny atmete tief durch, bevor sie leise fragte: „Soll ich auch...soll ich mich...verabschieden?“ Odion seufzte leise: „Willst du denn?“ „Ich weiß nicht recht“, schüttelte das Mädchen den Kopf. „Es tut mir in der Seele weh, zu wissen, dass er gehen will“ „Denk dran, Yugi muss ihn erst in einem Duell schlagen, damit er überhaupt gehen kann“, gab Odion zu Bedenken. „Yugi wird gegen ihn gewinnen...“, flüsterte sie traurig und stand wieder auf. „Das weiß ich...“ Odion seufzte und nickte schließlich: „Ich gehe jetzt...“ Danny murmelte nur ein abwesendes „Ja“, bevor sie die Treppe hinaufstieg.
Kari freute sich, Yugi wiederzusehen. Breit grinsend liefen die beiden Hand in Hand hinter den anderen. Yugi unterhielt sich nebenbei mit Yami. //Yami...wunderst du dich nicht, dass Danny nicht gekommen ist?// Atemu sah sich um und meinte nur: //Sie kommt schon noch...// Yugi schüttelte den Kopf: //Das glaube ich nicht...// //Und wieso sollte sie nicht kommen//, spottete Yami leicht, woraufhin Yugi leicht schnaubte: //Du tust ihr weh...// Damit war für Yugi das Gespräch beendet.
Atemu sah ihn nur verwundert an, da er nicht verstand, wieso er ihr wehtat.
Anubis sah zu Danny, die es sich wieder auf dem Fensterbrett 'gemütlich' gemacht hatte. „Willst du wirklich nicht gehen?“, fragte er vorsichtig. Er erhielt nur ein barsches „Nein“. Anubis seufzte auf und murmelte leise: „Ich gehe und sehe nach, ob sie schon angefangen haben...“ Danny nickte nur und sah weiterhin aus dem Fenster.
Sofort jagte ein kleiner Schakal durch die Wüste.