♥ нєαятвєαт ♥ [MMFF]

kleine Freude zu unterbinden und sowohl Lehrer als auch Schüler gegeneinander auszuspielen. So hatte er zum Beispiel seine Lieblingsschüler, die er ohne große Umschweife bevorzugte, was ihn bei diesen nicht gerade beliebter machte, und gewisse Sündenböcke, an denen er gerne und nur allzu oft seine schlechte Laune ausließ. Die einzige Macht, die ihm Parole bieten konnte, war Tsunade. Es war allen ein Rätsel, weshalb diese den Schleimbeutel noch nicht gefeuert hatte. Jasmine schüttelte den Kopf. Sie wollte keinen weiteren Gedanken an diesen eigenartigen Lehrer verschwenden und lieber den schönen Tag genießen. Da sie eh nichts besserer zu tun und keine Lust gehabt hatte, sich einfach auf die faule Haut zu legen, hatte sie kurzer Hand ihre Joggingschuhe herausgekramt und war den Weg zum Strand hinunter gelaufen.
Schwer atmend blieb sie nun an einem Felsvorsprung stehen und begann sich zu dehnen. Sie liebte diese Art von Ausdauersport und außerdem würde es eine gute Aufwärmung das folgendem Surftraining am Nachmittag sein. Kurz verharrte sie in ihrer Stellung und betrachtete zwei Möwen dabei wie sie sich laut kreischend umkreisten, ehe sie gemeinsam gen Himmel flogen. Ein kleiner schmerzender Stich in ihrer Brust holte sie zurück in die Gegenwart. Schnell wandte sie den Kopf ab und konzentrierte sich lieber darauf, ihre Beinmuskulatur anzuspannen, was ihr jedoch nicht mehr so recht gelingen wollte, da sie sich verkrampft hatte.
„Du solltest dich etwas entspannen, so bringt dir das Dehntraining nichts.“ Jasmine schwieg und machte sich nicht die Mühe, sich umzudrehen. Sie hatte ihn schon längst bemerkt, aber nicht die Lust gehabt, ihrem heimlichen Verfolger Aufmerksamkeit zu schenken. Sie hörte, wie er sich ihr näherte. Der Kies knirschte leise unter seinen Füßen.
„Ich habe dich hier noch nie gesehen und ich kenne diese Strecke wie meine eigene Westentasche“, begann er. „Du musst wohl eine der Neuen sein.“ Es klang mehr wie eine Feststellung als eine Frage. Die Owen schmunzelte leicht. Sollte das ein Versuch sein, sie in ein Gespräch zu verwickeln? Sie hielt es immer noch nicht für nötig, sich ihm zu zu wenden und fokussierte lieber einen bestimmten Punkt am Horizont, während sie im Stand ein Bein hinter ihren Kopf streckte, bis sie ein kleines Ziehen spürte. Wenn er sich schon von hinten herangeschlichen hatte, wollte sie ihn noch ein wenig zappeln lassen. Als sie jedoch ein belustigtes Schnauben hörte, runzelte sie die Stirn.
„Weißt du... vor fremden Männern sollten man nicht unbedingt solche Gymnastikübungen machen. Da kommt man leicht... auf abwegige Gedanken“, der Spott in seiner Stimme war unverkennbar. Entrüstet drehte sich Jasmine um und setzte zu einer Standpauke an, die sich gewaschen hätte. Doch als sie in das Gesicht ihres Gegenübers blickte, blieb ihr die Spucke weg. Sie spürte, wie sich ihr Herz schmerzhaft verkrampfte und hart und laut gegen ihren Brustkorb schlug. Ihr Atem beschleunigte sich. Der Schweiß trat ihr aus allen Poren und bedeckte ihre Haut mit einem leichtem Film. Aus weit aufgerissenen Augen starrte sie auf den jungen Mann vor ihr. Rote strubbelige Haare, die in alle Richtungen ab standen. Warme braune Augen, die sie in diesem Moment irritiert musterten. Ein leicht muskulöser Oberkörper, der sich unter dem T-Shirt abzeichnete, und ein charmantes Lächeln, dass jedes Frauenherz einen Takt höher schlagen gelassen hätte.
Langsam fand Jazz ihre Stimme wieder. Unzählige Bilder und Fragen tauchten in ihrem Gehirn auf und machten es ihr schwer, einen klaren Gedanken zu fassen.
„S-Seth...?“, raunte sie. Ihr Hals füllte sich so unglaublich trocken an. Was hätte sie jetzt nur für ein Glas kaltem Wasser gegeben? Der Rotschopf runzelte die Stirn. „-Mein Name ist Sasori...“
Wie ein Eimer mit eiskaltem Wasser, den man über sie kippte, wurde der Owen bewusst, in was für einer peinlichen Lage sie sich befand. Ihr wurde abwechseln heiß und kalt. In Sekundenschnelle schoss ihr sämtliches Blut in den Kopf. Ein besorgter Ausdruck erschien auf Sasoris Gesicht. „-Ist alles in Ordnung?“ Er trat einen Schritt auf sie zu, blieb jedoch sofort stehen, als sie zurückwich. Ein Kloß breitete sich in ihrer Brust aus und schien jeden Moment platzen zu wollen. Warum? Warum musste sie sich jedes Mal an ihn erinnern? Zu jeder Gelegenheit. Bei jedem Anlass. Und sei es auch nur ein kleiner Zufall. Ihr kam die Autofahrt zum Internat mit der Limousine ihres Stiefvaters in Erinnerung, wie sie sich mit Händen und Füßen dagegen gewährt und schließlich doch mitfahren musste. Es erinnerte sie einfach nach ihrem verrückten Autofanatiker der sein Leben bei ihrer gemeinsamen Leidenschaft lassen musste.
Wie konnten sich Menschen nur so ähnlich sein? Sie hätte schwören können in seine Augen geblickt zu haben. Die Enttäuschung breitete sich in ihr aus. Doch was hatte sie erwartete? Dass Seth von den Toten auferstanden und nun plötzlich vor ihr stand? Sie schalt sich selbst eine Närrin. Seth würde niemals zurückkehren. Ihr geliebter Seth... Der Kloß in ihrer Brust platzte. Ein Schluchzen entrann ihrer Kehle. Sofort presste sie beide Hände auf ihren Mund. Die Wunde war noch nicht verheilt. Sie spürte, wie ihr Herz blutete. Es blutetet wegen ihm. Weil sie ihn doch noch so sehr liebte. Doch er war nicht mehr bei ihr. Und alles nur wegen einem egoistischem Autofahrer, der zu tief ins Glas geschaut hatte.
„Kleines? Stimmt etwas nicht? Hab ich etwas falsches gesagt?“ Der fremde Junge ging wieder auf sie zu, doch Jazz stolperte zurück und schüttelte heftig mit dem Kopf. Das war einfach zu viel für sie. „Lass... Lass mich einfach in Ruhe“, schrie sie ihm entgegen. Schluchzend wandte sie sich ab und lief davon, einen verwirrten Sasori zurücklassend. Unaufhörlich rannten ihr die Tränen über das Gesicht. Sie machte sich nicht mal die Mühe, sie wegzuwischen. Es war ihr egal, wie sie aussah oder was ihre Mitschüler dachten, als sie zurück im Internat durch den Schulhof hechtete, ohne Rücksicht auf Verluste zu nehmen. In ihrem Zimmer angekommen, schlug sie einfach die Tür hinter sich zu und warf sich auf ihr Himmelbett. Etwas, was in ihr nur noch mehr bitter süße Erinnerungen an ihren verstorbenen Verlobten weckte. Doch hier war es wenigstens erträglich. Hier war sie alleine. Geschützt von der Welt da draußen. Hier, fühlte sie sich ihm einfach näher.



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Hallöle liebe Leute,
ein paar Sachen vorne weg. Das ist nur der erste Teil von dem, was ich eigentlich geschrieben habe. Heißt, der zweite Teil ist schon fertig und wird demnächst hochgeladen. Jeder Chara, der in diesem Chap nicht vorgekommen ist, hat seinen großen Auftritt im nächsten, seit euch da mal sicher :3
Wenn ihr euch fragt, warum ich das Chap gezweifelt habe, kann ich euch sagen, dass ich der Meinung bin, dass es leichter ist, kürzere Chaps zu lesen und zu kommentieren. Außerdem bleibt bei wenigem mehr hängen. Ich hoffe, ihr seit deshalb nicht enttäuscht? Irgendwie war ich mir auch nicht so sicher, ob ich daraus jz zwei Chaps oder eines machen sollte. Schreibt mir eure Meinung, ich bin gespannt :)
Wie immer freue ich mich sowohl über Kritik als auch über Lob.

Und viiiiielen lieben Dank für eure super tollen Kommis. Ich habe mich mega gefreut, als ich sie gelesen habe. Ihr seid einfach die besten ;***
Btw, wer länger für ein Kommi brauch, dem reiß ich schon nicht den Kopf ab. Ihr alle habt ein Recht auf euer Privatleben. Außerdem geht Schule vor, bei mir auch. Ich sage euch das auch, weil ich mir hin und wieder auch das Recht nehmen werde, ungewöhnlich mehr Zeit für ein Chap zu nehmen ;)

Eure Meg ;)

PS: Während des Schreibens sind mir zwei Dinge aufgefallen... Jazz ist nicht so geworden, wie ich es wollte. Sry, Hamina, dass ich deiner Kleinen nicht gerecht werden. Und zweitens sollte Madara vielleicht mal zum Psychiater... * hust *