Fanfic: Twinkle Butterfly
keine Klingel? Man, wie altmodisch!ˆ Ein müde aussehender Typ mit grauen Haaren öffnete die Tür. ˆGraue Haare?! Wie alt ist der Kerl denn?ˆ “Hallo Sensei Kakashi! Wir bringen ihnen die kleine Ran vorbei, dattebayo.” Naruto hatte sein Grinsen noch immer nicht verloren. “Ah, gut. Ich hab´ schon was vorbereitet. Komm´ rein”, meinte Kakashi zu mir. Er trat etwas zur Seite und ich ging in die kleine Wohnung. Scheinbar stand ich im Flur, hier war nicht wirklich viel. Also begann ich, die Zimmer zu erkunden. Es gab ein Bad, eine kleine Küche und ein Schlafzimmer mit einem normalen und einem improvisierten Bett. Als Letztes fand ich noch eine Art kleines Wohnzimmer. Ich ging wieder zur Tür zurück. Dort verabschiedeten sich die Drei grade voneinander. “Naruto, ich wollte dir noch was sagen”, meinte ich. “Was denn?” ˆKann der Typ auch mal aufhören zu grinsen?ˆ “Ich bin NICHT klein, klar?”, kam es dann etwas gereizt von mir. Tatsächlich verschwand sein Grinsen. “Komm´ jetzt, Naruto!” Bevor der Blonde noch etwas sagen konnte, pakte Sakura ihn und zerrte ihn mit sich.
Kakashi schloss die Tür. “Also, wollen wir noch mal diese ganze Vorstellungs-Kiste machen?”, fragte er. Ich schüttelte den Kopf. Er ging an mir vorbei in die Küche. “Willst du was essen?” “Nein danke. Ich hab´ schon.” “Gut.” Kakashi ging ins Wohnzimmer, ich folgte ihm. Scheinbar wusste er nicht genau, was er jetzt machen sollte. “Es wird langsam spät. Ich sollte vielleicht ins Bett gehen.” Damit hatte ich ihm wohl geholfen, er schien erleichtert. “Okay. Dein Bett müsstest du ja schon gesehen haben.” Ich nickte. “Tsunade hat mir ein paar Klamotten für dich gebracht, sie liegen auf deiner Decke. Du kannst dich im Bad fertig machen. Wenn du irgendwelche Fragen hast, frag´ ruhig. Ich werde noch eine Weile wach bleiben.” Ich nickte noch mal und ging ins Schlafzimmer.
Ein paar Minuten später lag ich auch schon im Bett und starrte die Decke an. Kakashi war noch im Wohnzimmer, was genau er machte, wusste ich nicht. Aber so konnte ich in Ruhe nachdenken. Ich fragte mich, woher ich eigentlich kam, denn daran konnte ich mich nicht erinnern. Wichtiger war allerdings im Moment dieser merkwürdige Edelstein. Ich hatte ihn die ganze Zeit in meiner Hand gehabt, da man den Anhänger von der Kette lösen konnte. Ich fragte mich, was es mit diesem Stein auf sich hatte. Seit ich ihn hatte, war das Gefühl, dass mir etwas fehlte, komplett verschwunden.
Lange konnte ich nicht nachdenken, denn ich war ganz schön müde. Der Tag war wohl etwas zu viel gewesen, es war ja nur einige Stunden her, dass ich aus meiner Ohnmacht aufgewacht war. Mir vielen langsam die Augen zu und kurz darauf war ich auch schon eingeschlafen.